# Archipel > Forum fuer Kunst und Kultur ## Posts - [Tanz und Fotografie](https://archipel.or.at/tanz-und-fotografie/): Anastasia Ferrer steht für die „Kompanie Ferrer“. Das bedeutet aktuell: „Vier Farben der Liebe“. Ein zeitgenössisches Tanztheater über Nähe, Macht und Emotion, dessen Rahmen die Vernissage zu einer Ausstellung mit Fotografien ist. Da geht es nicht einfach um Kulisse. Auf der Bühne werden großformatige Arbeiten von Richard Mayr zu sehen sein. Es sind auch Gedichte von Karin Klug im Spiel und Heinz Payer hat die Proben als Maler begleitet. Die Premiere findet am 19. April 2026 um 19:30 Uhr im Orpheum Graz statt. Die Geschichte: „In einem eleganten Gesellschafts-Foyer einer Fotoausstellung treffen drei Paare aufeinander, begleitet von zwei mysteriösen Figuren […] - [Edition Archipel](https://archipel.or.at/edition-archipel/): Ich bin so sehr mit dem Büchermachen verbunden, also nicht bloß mit dem literarischen Schreiben, sondern auch mit der Herstellung des Mediums, daß mich so ein Moment eigenartig anrührt. Jetzt! Wir sind mit „Mini Fabula“ in der Druckvorstufe und hier steht es nun unübersehbar: „Edition Archipel. Die Broschüre MINIfabula erscheint in drei individuell Illustrierten Exemplaren. Dies ist Edition 1 in limitierter Auflage von 400 Stück, gedruckt auf Munken Premium Papier. Eine exklusive Gesamtausgabe alle drei Editionen erscheint in einer limitierten ARCHIPEL Jewel Edition Box (Auflage 50 Stück). inkl. je 3 Fotoprints von Illustrationen.“ Das hat besonderes Gewicht, weil wir einerseits […] - [Ein zentrales Dreieck](https://archipel.or.at/ein-zentrales-dreieck/): Wir haben nun in Gleisdorf ein Art kulturelles Dreieck eingerichtet, das sich in verschiedenen Räumen manifestiert. Teils temporär, manches davon flüchtig. Das meint, wir bespielen seit Jahren den „Zeit.Raum“ (Bürgergasse 12) alle 14 Tage mit neuen Inhalten. Dazu kam nun der „Kulturraum“ (Weizerstraße 4), den wir nutzen dürfen, bis dort ein neuer Betrieb einzieht. Das kann in Wochen oder in Monaten sein, niemand weiß es momentan. Daraus ergeben sich schon zwei Varianten dynamischer Kulturarbeit. Dazu kommt die dritte Position am Hauptlatz 15, die vormalige k.k. Poststation. Dort haben wir heuer noch drei Ausstellungstermine auf konventionelle Art: fixe Terminplanung mit statischem […] - [Die Krise und das Ensemble](https://archipel.or.at/die-krise-und-das-ensemble/): Es ist ein interessantes Kräftespiel. Die Stadt Gleisdorf erlebt eine fundamentale kulturpolitische Krise. Dadurch kam es eben zu einigen Protestmomenten seitens der Zivilgesellschaft. Die Rathaus-Besatzung schweigt überwiegend. Es scheint, als hätte kaum wer einen Plan, wie es nun genau weitergehen solle. Dabei besagt diese Krise ja bloß, daß eine Ära geendet hat und ein Punkt erreicht wurde, hinter den wir nicht zurückkehren können. Freilich gibt es dabei auch allerhand Brösel und Scherben. Überraschung! So sind Krisen. Für uns gab es nach Corona nicht die Frage ob so eine Krise kommt, sondern wann sie kommt. (Hatten wir 2010 genau so schon […] - [Der Kulturraum](https://archipel.or.at/der-kulturraum/): Der „Archipel“ hat inzwischen ein dynamisches Teilprojekt etabliert, den „Kulturraum“. Das bedeutet, wir nutzen lokale Leerstände, die uns zeitweise überlassen werden, um eine fortlaufende Erzählung aufzublättern. Sie handelt aktuell davon, wie die Fotografie in die Oststeiermark gekommen ist. Das zeigen wir exemplarisch, stets mit dem Raum Gleisdorf und mit dem Bezirk Weiz verknüpft. Derzeit gastiert der „Kulturraum“ im Gleisdorfer Wesonig-Haus in der Weizerstrße 4, direkt neben dem dortigen Eissalon. Sie können sich einen Eindruck verschaffen, wie die Fotografie mit dem Glasnegativ in das Reich der Malerei eingedrungen ist, um dann ihre eigenen Optionen zu entwickeln. Sie sehen Beispiele, wie sich […] - [Kontraste](https://archipel.or.at/kontraste/): Petra Schwarz ist Psychologin mit einem Faible für sehr viel schnellere Autos als jene Klassiker von Austro-Daimler, vor denen wir da standen. In jenem Moment sagte sie zum Fotografen: „Sollen wir näher zusammenrücken?“ Darauf ich zu ihr: „Kommt drauf an, wie viel Abstand du brauchst.“ Sie zu mir: „Bei dir nicht so viel.“ Damit hat es eine besondere Bewandtnis. Schwarz lebt im Autismus-Spektrum. Das bedeutet, sie hat eine grundlegend andere Wahrnehmung als ich, vor allem sehr viel durchlässigere Filter. Was immer um sie herum geschieht, flutet ihre Sinne wesentlich radikaler als meine. (Darum ist auch körperliche Distanz ein Thema.) Ein […] - [Die Tangente](https://archipel.or.at/die-tangente/): Es gab spätestens ab Dezember 2025 einen erhöhten Diskussionsbedarf zu Fragen der Gleisdorfer Kulturpolitik. Da war eigentlich ja schon lange klar, daß unsere Gesellschaft im Kielwasser der Corona-Zeit Wohlstand verlieren werde. Völlig voraussehbar, daß Budgets verloren gehen und bestehende Einrichtungen Erschütterungen erfahren dürften. So kam es dann auch. Nun ist der „Archipel“ ohnehin konzeptionell und strategisch eine Reaktion auf solche Entwicklungen. Das heißt, wir haben ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, auf der „Einser-Ebene“ des operativen Teils völlig autonom zu sein. Wie das geht? Da kommen wir mit unseren Kompetenzen, unserer Arbeitskraft und unseren eigenen Requisiten aus, um eigene Artefakte und […] - [Genres und Intentionen](https://archipel.or.at/genres-und-intentionen/): Falls eine Kommune sich Kulturreferate oder wenigstens einzelne Kulturbeauftragte leistet, falls dazu Budgets aus öffentlichen Geldern verwendet werden, ist die Frage nach dem jeweils verwendeten Kulturbegriff unverzichtbar. Welche Genres werden in der Region vertreten, betreut, bedient? Hier einige der Bereiche, die ich alphabetisch reihe, um in dieser Erörterung keine Hierarchie anzuwenden. Die lokal und regional unterschiedlichen Hierarchien ergeben sinch aus der Verteilung der Ressourcen, aus der jeweiligen Mittelzuwendung. a) Entertainment, b) Gegenwartskunst, c) Hobbykunst, d) Kunsthandwerk, e) Marketing, f) Popularkultur, g) Volkskultur und h) Wissens- und Kulturarbeit. Sie können für jedes Genre und seine eventuell bevorzugte Gewichtung gute Gründe finden. […] - [Netzkultur und Medienarbeit](https://archipel.or.at/netzkultur-und-medienarbeit/): Kunst und Kultur haben bei verschiedenen Möglichkeiten medialer Sichtbarkeit erhebliche Einbußen erlitten. Selbstbestimmte Präsenz im Netz und netztgestütztes Teleworking sind daher sprunghaft wichtiger geworden, weil bisher leistungsstarke Instanzen massiv an Wirkung verloren haben. So hat etwa Gleisdorfs kulturpolitische Krise einige Ursachen in aktuellen Budgeteinbrüchen, weshalb die Medienarbeit vom Stadtmarketing radikal runtergefahren wurde; zu Lasten von Kunst und Kultur. Parallel sind wirtschaftliche Veränderungen auch an Umfang und Themenstellungen der Regionalblätter ablesbar. Das heißt für unser Metier: Einbußen. Sowas zu beklagen ist müßig. Wir brauchen Grips und Kraft, um diese mediale Abwärtsbewegung abzufangen, zu kompensieren. Das geht beispielsweise durch eine aktive Rolle […] - [Eine komplexe Erzählung](https://archipel.or.at/eine-komplexe-erzaehlung/): Vernetzung, das meint in unserer archipelischen Praxis: kollektive Wissens- und Kulturarbeit. Es betrifft Themen und Umsetzungen. Das Buchprojekt „Mini Fabula“ ist in begleitende Prozesse eingebunden. Die werden am 8. Mai 2026 erstmal an einem Ort zusammengeführt. In der vormaligen k.k. Poststation Gleisdorfs. Dort eröffnen wir die Ausstellung „artgerecht“, in der zwei Teilprojekte gezeigt werden: „Mini Fabula“ und „Aufgelegt“. Das hat aktuell seinen Vorlauf in mehreren Episoden, die wir im Gleisdorfer „Zeit.Raum“ realisieren. Klingt ein wenig kompliziert? Ist es auch. Aber damit sind mehrere Teams befaßt. Es läuft! Damit sich das gut entwickelt sind zwei Grundlagen des „Archipel“ unverzichtbar: Kommunikation und […] - [Newsletter Nr. 3](https://archipel.or.at/newsletter-nr-3/): Wertes Mitglied! Wir haben nun einen komplexen Arbeitsprozeß etabliert, der sich aus einer Reihe autonomer Teilprojekte ergibt. Das bedeutet, jedes Teilprojekt ist in sich selbstbestimmt und über eine Schlüsselperson mit dem Vorstand verbunden. Durch inhaltliche Schnittstellen sind diese Projekte teilweise miteinander verzahnt. Manches davon führt zu öffentlichen Veranstaltungen, anders läuft im Hintergrund als themenbezogene Arbeit: Aktion und Reflexion beieinander halten. Sie finden auf der Archipel-Page „Was läuft?“ eine aktuelle Übersicht, unter anderem mit folgenden wichtigen Daten:+) 8. Mai 26: „artgerecht“ (Die Ausstellung zu „Mini Fabula“)…mit der Sektion „Aufgelegt“+) Laufende Vorboten zu „artgerecht“ im „Zeit.Raum“+) 4. Juli 26: Ausstellung Fritz Pumm […] - [Archipelisches: Beziehungen](https://archipel.or.at/archipelisches-beziehungen/): Inselchen, Wasserwege, das offene Meer. Die Metapher Archipel soll veranschaulichen: wir zentralisieren nicht. Jedes Inselchen eine Nische mit eigenen Regeln. Wasserwege als verbindendes System. Rundum das offene Meer. Oder eine andere Metapher dafür: rundum der Boulevard, gelegentlich mit anderen Nischen. Dort ist ein Reich des Unbeherrschten, des Maßlosen, stellenweise sogar des Faustrechts. Was immer auf dem Boulevard sich ereignen kann, in den Nischen ist es uns – im Kontrast dazu – möglich, auf Achtsamkeit und Übereinkünfte zu setzen, jegliche Rücksichtslosigkeit auszuschließen. Man muß unseren Usancen nicht zustimmen. Wir haben nichts zu verkünden. Jedes archipelische Vorhaben ist ein autonomes Teilprojekt. In […] - [Vernetzung: Eine Duftmarke?](https://archipel.or.at/vernetzung-eine-duftmarke/): Gleisdorf im Trüben? Mit uns nicht. Das Wort Vernetzung wurde zu einer Generalfloskel im steirischen Kulturgeschehen, wo es um das Lukrieren von Ressourcen geht. Eine kulturpolitische Duftmarke. Oft steht es freilich bloß für eine Mailingliste, über die gelegentlich zu einem Plauderstündchen gebeten wird. Das ist mitunter die Kulisse, hinter der versierte Kräfte die Nutzung verfügbarer Ressourcen verhandeln. Dazu sollte wenigstens innerhalb der Kulisse, also auf offener Bühne, sichtbar und nachvollziehbar werden, wovon die Vernetzung konkret handelt. Das meint: Themenstellungen, Arbeitsschritte und Ergebnisse. Im „Archipel“ ist der Fokus auf Wissens- und Kulturarbeit gerichtet. Dabei spielt die Gegenwartskunst eine zentrale Rolle. (Kreatives […] - [Realitätsprothese KI](https://archipel.or.at/realitaetsprothese-ki/): Ich bin sehr sicher, daß diese junge Technologie „Künstliche Intelligenz“ in ihrer Wirkung Kategoriensprünge machen wird, um mit enormer Wucht in unsere vertrauten kulturellen Verhältnisse zu fahren. Durch diese Realitätsprothese werden wir in unseren Vorstellungen, was Realität sei, ziemlich erschüttert werden. Wir haben in den letzten zehn Jahren ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, welche Wirkung EDV-gestützte Systeme an uns Menschen entfalten können. Eines der jüngeren Phänomene sind Bots, also kleine Programmpakete, die im Web reale Personen simulieren und sich via Social Media in gesellschaftliche Prozesse schrauben. Das geschieht im Kielwasser von „Trollen“, also realen Personen, die in Legionsstärke auf Gesellschaften einwirken; […] - [Konferenz in Permanenz](https://archipel.or.at/konferenz-in-permanenz/): Jedes archipelische Vorhaben ist ein für sich organisiertes und autonomes Teilprojekt. Aber es wird vom Vorstand begleitet. Und wir achten darauf, mögliche Querverbindungen zwischen den Projekten zu stärken. Dabei geht es einerseits um inhaltliche Schnittstellen, andrerseits um das kluge Nutzen verfügbarer Ressourcen. Als 2026er Hauptprojekt hat sich das von Luis Siegl initiierte Vorhaben „Mini Fabula“ etabliert. Hier zeigt sich seit dem Auftakt, daß es als eine Art Drehscheibe funktioniert, um die herum sich weiterführende Prozesse entfalten. Wichtiger Fixpunkt: Die kommende Ausstellung mit ihrer Vernissage am 8. Mai 2026. Dazu ist im Web schon eine Dokumentationsleiste eingerichtet. Als nächster Schritt steht […] - [Konzept und Kontinuität](https://archipel.or.at/konzept-und-kontinuitaet/): Die archipelische Webpräsenz hat zwei Hauptebenen: Schaufenster und Werkbank. (Sie befinden sich gerade beim Schaufenster.) Die Werkbank ist im „Austria-Forum“ integriert. Das ist eine geschichtsträchtige Wissensplattform, deren Anfänge 1982 in der Online-Enzyklopädie „A.E.I.O.U.“ liegen. Dieser unsere Bereich ist Arbeitsebene und Dokumentationsarchiv. So wird die archipelische Arbeit in vielen Details nachvollziehbar; falls es jemand grad genauer wissen will. Im steirischen Kulturbetrieb geistern Wohlfühlsätze und Schlagworte durch das Geschehen, die mitunter den Blick auf das verstellen, was konkret der Fall ist. Mit einem kleinen Basisvokabular läßt sich locker so manches Konzeptchen basteln. Mixt man so eine Buchstabensuppe mit ein wenig PR-Arbeit, ergibt […] - [Social Media: Netiquette](https://archipel.or.at/social-media-netiquette/): Ich bin aktiver Künstler, zugleich Vorstandsmitglied jenes Trägervereis, der dem Archipel eine formelle Struktur gibt. Überdies gehöre ich zu den frühen Akteuren der österreichischen Netzkultur. Daher kenne ich den steirischen Kulturbetrieb in seinen verschiedenen Ausprägungen seit rund 50 Jahren in teilnehmender Beobachtung. In all dem staune ich noch immer, daß a) niemand in meinem Milieu die Social Media hat kommen gesehen und b) das Ausmaß der Effekte dieser Neuerung mutmaßlich nach wie vor unterschätzt wird. In all dem erlebe ich ein spezielles Phänomen. Menschen wie unsere Archipel-Community bauen kontinuierlich an einer Internetpräsenz im Sinn der erwähnten Netzkultur. Unter anderem, um […] - [Auftakt 2026](https://archipel.or.at/auftakt-2026/): Die regionale Wissens- und Kulturarbeit unterliegt grundlegend anderen Rahmenbedingungen als ein kulturelles Engagement in der Landeshauptstadt. Individuelle Mobilität und aktuelle Kommunikationstechniken waren sehr nützlich, das alte Denkschema „Zentrum/Provinz“ aufzubrechen. Dennoch wäre es Unfug, die Provinz „zentralisieren“ zu wollen, um nicht provinziell zu erscheinen. Wir brauchen hier eigene Strategien und Verfahrensweisen. Dazu gehört weit mehr als im Zentrum: Kontinuität. In der laufenden Arbeit und im Auftreten nach außen. Es geht dabei nicht um große Gesten, sondern um inhaltliche Relevanz. Themen und Inhalte! Wo stehen wir im Archipel nun am 4. Jänner 2026? Heute Abend werden Richard Mayr und Heinz Payer im […] - [Perspektive und Modus](https://archipel.or.at/perspektive-und-modus/): Die archipelische Praxis kann als ein Bestreben um Erfahrungsgewinn in der kollektiven Wissens- und Kulturarbeit verstanden werden. Das bedeutet, wir haben einen Modus entwickelt, in dem es gelingt, daß höchst unterschiedliche Charaktere an einem Strang ziehen. Und zwar quer durch die Genres Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. Es geht uns dabei um Autonomie und um eine Best Practice, in der nicht einfach Arbeitsweisen der Vergangenheit fortgeschrieben werden. Dies ist kein Public Relations-Coup, um dann nach außen „Das Neueste vom Neuen“ zu promoten. (Der heimische Kulturbetrieb ist voller Marktschreierei.) Sie finden hier in der vorangegangenen Notiz „Advent“ eine kleine Übersicht, woran wir […] - [Advent](https://archipel.or.at/advent/): Das ist die Zeit, in der wir ein Ende des Arbeitsjahres zwar spüren, aber die Dinge am Laufen halten. Kontinuität ist ein wichtiges Element der Wissens- und Kulturarbeit. Dabei verstehen wir Arbeit hier nicht im Sinn von Erwerbsarbeit. Sie ist kein Job, sondern eher das, was Philosophin Hannah Arendt als Vita activa beschrieben hat. Es geht um sinnvolles Tun, um kollektive Prozesse, um Beiträge zu einem relevanten geistigen Leben. Dabei ist unser Fokus auf drei Genres gerichtet, die wie untereinander verbunden sehen: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. Dem Advent ist derzeit eine komplexe Episode im Gleisdorfer „Zeit.Raum“ gewidmet. Am Sonntag, dem […] - [Und nun gleich 2026](https://archipel.or.at/und-nun-gleich-2026/): Das zweite intensive Praxis- und Veranstaltungsjahr des Archipels neigt sich dem Ende zu. In der Rückschau war zu notieren: „Eine Arbeit, die gesamt 2022 begonnen hat, um ein Beispiel regionaler Wissens- und Kulturarbeit zu entwickeln, das sich nicht einfach in Kulturmanagement erschöpft.“ (Siehe dazu unten: „Archipel: Wie es begonnen hat“!) Ich habe aus meiner Zeit mit Kunst Ost diesen Themenbogen mitgenommen, der sich nun auch mit konkreten Projektschritten belegen läßt: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. (Siehe dazu: „Vorstands-Treffen: ein Ausblick“!) Dabei haben wir uns keinen Marketing-Belangen oder touristischen Agenda ausgeliefert, sondern bleiben auf Wissens- und Kulturarbeit konzentriert, die vom nächsten Lebensraum […] - [Vorstand: Dezember 25](https://archipel.or.at/vorstand-dezember-25/): Von links: Willem Krauss, Martina Brandl und Monika Lafer. Das Arbeitsjahr ist noch nicht ganz zu Ende. Aber es gab eben ein erweitertes Vorstands-Treffen, bei dem wir feststellen konnten, daß eine wichtige Phase abgeschlossen ist. Nein, kein Finale. Im Gegenteil! Hinter uns liegt die Konsolidierungsphase einer komplexen Projektsituation, welche nun kontinuierlich Umsetzungen zur Folge hat. Das stützt sich unter anderem auf die Erfahrungen aus unseren 2025er Veranstaltungen. Wesentlich sind dabei die Fragen:1) Was taugt die Crew im ehrenamtlichen Engagement?2) Was bringt die Crew an Ressourcen mit?3) Klappt es mit der Kooperation, ohne daß jemand auf Kosten anderer expandiert? Sie ahnen […] - [Postwurfschleuder](https://archipel.or.at/postwurfschleuder/): Displays bieten wenig Platz für Inhalte. Das gibt leicht ein Gedränge. Sind Sie in Ihrem Fach ein Superstar? Wer weiß? Aber selbst wenn Sie einer wären, würde ich erwarten, daß Sie auf unserem Terrain die Netiquette beachten und nicht auf Kosten anderer Leute expandieren. Falls es doch jemand versucht, werde ich als Moderator eingreifen. Erst einmal mit einem höflichen bis augenzwinkernden Hinweis. Dann, wenn nötig, mit einer klaren Ansage. Manchmal ignoriert jemand sogar das. Für den Fall habe ich Werkzeuge zur Intervention. Hier ein paar Anschauungsbeispiele, die vielleicht helfen können, manche Debatte zu vermeiden, denn es passiert laufend, daß jemand […] - [Wo ist der Platz?](https://archipel.or.at/wo-ist-der-platz/): Der „Archipel“, unser „Forum für Kunst und Kultur“, hat einen konkreten Ort; im Kontrast zum Cyberspace, wo mehrere Terrain bereitet sind. Das ist der Florianiplatz in Gleisdorf. Dort sind in privaten Räumen Büros, Bibliotheken und Archive eingerichtet, zwischen denen sich einiges ereignet, was dann außen zur Wirkung kommt. Dieser Platz soll im Jahr 2026 neu gestaltet werden. Das gibt Anregungen über Realräume nachzudenken, auch darüber, in welcher ganz konkreten Umgebung sich Wissens- und Kulturarbeit ereignet. Die Rechtsperson, also der Trägerverein, hat die Adresse Florianiplatz 8. Schaut man auf den Stadtplan, fragt man sich womöglich: Und wo ist jetzt der Platz? […] - [Malografie](https://archipel.or.at/malografie/): Heinz Payer ist als Maler und als Grafiker aktiv. Das sind zwei grundverschiedene Genres. Richard Mayr hat als Fotograf sehr kontrastreiche Themenfelder erkundet. Beide Männer haben sich auf unterschiedlichen Wegen digitale Werkzeuge angeeignet. Die kommen jetzt nicht bloß auf jeweils eigene Exponate zur Anwendung. Mayr und Payer stehen in einem Austausch, was bedeutet, die verschiedenen Techniken verzahnen sich, so auch die Werke der beiden. Das hat in Debatten zum Begriff Malografie geführt und wird im Jänner erstmals eine Ausstellung ergeben. „Wo die Wirklichkeit zu träumen beginnt“ entstehen quasi nächste visuelle Erzählungen. Das erinnert auf Anhieb an traditionelle Collagen. Aber es […] - [Mini Fabula: Schichtwechsel](https://archipel.or.at/mini-fabula-schichtwechsel/): Montag. Regenwetter. Richard Mayr befindet sich grade auf der Strecke. Luis Siegl ordiniert in Jennersdorf. Nachdem die Textredaktion schon weit gediehen ist, werden die beiden Männer nun drangehen, die optische Gestaltung der Booklets zu präzisieren. Schichtwechsel. (Auf dem Foto links Richard Mayr, rechts Luis Siegl.) Der Plan ist, daß die Publikation in wenigstens fünf Mutationen erscheint. Das jeweils gleiche Textkonvolut wird mit „Antworten“ von Kräften aus dem Bereich der bildenden Kunst versehen. So entfalten sich die Druckwerke. Diese Stoffe werden dann auch in digitaler Version umgesetzt, also in die Telepräsenz geschoben. Es zeichnbet sich ab, daß Musik ebenso ins Spiel […] - [Newsletter: November 2025](https://archipel.or.at/newsletter-november-2025/): Vom archipelischen Arbeitsjahr 2025 ist nicht mehr viel übrig. Das waren bisher Monate, in denen sich zeigen mußte, ob einerseits unserer Konzeption etwas taugt, andrerseits das Team mit seinen Aufgaben zurechtkommt, damit wir uns an den Ergebnissen erfreuen können. Hat ganz gut geklappt. Dazu kommt, daß wir unser Themenspektrum verfeinern konnten. Dabei steht allerdings kein Thema bloß für sich, sondern der Themenfächer hat komplementäre Teile, die untereinander inhaltlich verbunden sind. Das ist ein wenig wie ein Mobile angelegt. Egal, woran man rührt, es bewegen ich dadurch immer auch andere Bereiche des archipelischen Geschehens. Ich hab gerade den aktuellen Newsletter an […] - [Alter Mann](https://archipel.or.at/alter-mann/): Manche Themen lassen sich nur etwas schleppend voranbringen. Bis etwas kippt und die Situation sich anfühlt, als wäre nun eine nächste Stufe erreicht. Sowas ist eben passiert. Das Altwerden wird oft mit erstaunlichen Verkleidungen bemäntelt. Es gibt ein konkretes Datum, an dem mir unübersehbar klar wurde, daß dieses Thema in meiner Umgebung von erheblichen Barrieren umstellt ist, sobald ich mit Männern darüber sprechen möchte. Am 8. Dezember 2019 war ich Gast eines Geburtstagsfestes. Dabei saß ich einige Zeit mit mehreren Männern beisammen. Ich selbst Anfang 60, einer der Männer schon über 70. Egal, was ich ansprach oder fragte, er meinte, […] - [BILDer treffen TEXTe](https://archipel.or.at/bilder-treffen-texte/): Jüngst war in der Südsteiermark ein erstes Mal konkret vor Ort zu klären, wie dort Mitte November welche Beiträge arrangiert werden sollen. Auf dem Foto sehen Sie (von links): Richard Mayr, Erika Hütter. Eva Surma, Martina Brandl, Monika Lafer, Siegi Kleindienst, Roswitha Ranz und Heinz Payer. Die Themenstellung hatte Eva Surma vorgegeben. Dieses „Frei nach Bachmann: Großklein liegt am Meer“ bezieht sich wieder auf ein Gedicht; wie schon die 2024er Session. Surma: „Und da ist er, der freie Fall. In so einer Abwärtsbewegung erfasste mich der Amselsturm der Kaschnitz.“ Nun geht es zügig auf den 14. November 2025 zu. Da […] - [Narrative: Am Meer](https://archipel.or.at/narrative-am-meer/): Mitte November 2025 wird im GÄZ (Gemeindezentrum Großklein) die Ausstellung „Am Meer“ (BILDer treffen TEXTe) eröffnet. Martina Brandl, Monika Lafer und Richard Mayr sind Teil dieser südsteirischen Session. Das bedeutet unter anderem, in wenigen Tagen trifft sich die Meeres-Crew vor Ort, um gemeinsam zu erörtern, wie der Saal womit bespielt wird. Fotograf Mayr hat seine Vorauswahl inzwischen getroffen und präzisiert sein visuelles Statement. Das ist zugleich der wesentliche Abschnitt eines komplexes Prozesses. Mayr hat einen markanten Arbeitsschwerpunkt darin, sich gelegentlich der Natur auszuliefern. Was seine Fotoausrüstung angeht, bringt er Technik und Handwerk zwischen sich und die Welt. Was dem früher […] - [Runter von der Metaebene!](https://archipel.or.at/runter-von-der-metaebene/): Sie kennen all die Ressentiments und Befürchtungen, die zum Stichwort „Künstliche Intelligenz“ aufflammen? Schert mich nicht! Ich will genauer wissen, womit wir es da zu tun haben, bevor ich irgendwelche Einschätzungen verlautbare. Dazu muß ich mit Menschen reden, die tatsächlich eine Ahnung haben. Der Round Table, den wir vergangenes Frühjahr zum Thema „Künstliche Intelligenz“ abhielten, war für etliche Anregungen gut, um unterwegs nun auch in eine kollektive Praxis zu gehen. Nicht im Ringen um Wow-Effekte, sondern um für die archipelische Community einen Gewinn an Kenntnissen und Kompetenzen einzuleiten. Das bedeutet unter anderem, wir haben uns eine passende Versuchsanordnung geschaffen. Da […] - [Zeit.Raum: Drei Felder](https://archipel.or.at/zeit-raum-drei-felder/): Als Unternehmerin Barbara Schäfer uns, Monika Lafer und mir, im Jahr 2021 jenen Raum zur Verfügung gestellt hat, war für uns klar, daß wir etwas Prozeßhaftes daraus machen. Heute hat diese Position in Gleisdorfs Stadtzentrum drei Sektionen. Zwei davon sind unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Themen gewidmet, die dritte habe ich für die Lyrik bestimmt. Da war nun jüngst die Session von Chris Scheuer und Emily Scheuer-Penny, eine Hommage an Jimi Hendrix. Das hat seine Querverbindung zu unserem neuen Themenschwerpunkt: Die 1970er Jahre. Dann hat Lafer zwei Blätter zu einer aktuellen Baustelle in Gleisdorf montiert, ein Terrain, das ich seit Beginn […] - [Gleisdorf in einigen Details](https://archipel.or.at/gleisdorf-in-einigen-details/): Unser Name „Archipel“ drückt schon aus, daß diese Formation weder hierarchisch, noch zentralistisch angelegt ist. Kulturelles Engagement ist überdies nicht an Gemeindegrenzen gebunden. Das wird heute durch die Netzkultur noch unterstrichen. Telepräsenz macht einen großen Kommunikations- und Handlungsraum auf. Aber zugleich sind die „alten Räume“ von erheblichem Belang. Denn was wäre schon machbar ohne leibliche Anwesenheit an konkreten, also physischen Orten? Oder: Wo bin ich denn, wenn ich überall bin? Anders ausgedrückt: Der Raum realer sozialer Begegnung bleibt in der Wissens- und Kulturarbeit unverzichtbar. Das rückt dann zwischendurch aber auch den Blick auf Standorte, die ihre Geschichten und Prägungen haben. […] - [Brandls Prozesse](https://archipel.or.at/brandls-prozesse/): Die Malerin Martina Brandl (auf dem Foto links neben Malerin Monika Lafer) ist eine Akteurin der Transition. Da finden Übergänge statt, bei denen viele ihrer Arbeiten zur Momentaufnahme in einem sehr stofflichen Prozeß werden. Was dabei entsteht, ist gewissermaßen kein Abbild, sondern das Motiv selbst, welches sich im Werk materialisiert. Es hat etwas Verblüffendes, wenn Motiv und Bildnis derart physisch ineinander gehen, obwohl Brandl vom Genre her stark im Bereich des Tafelbildes bleibt, freilich keine „Flachware“ vorlegt. Nun fand sich Gelegenheit, diese Verfahrensweise in größerem Umfang näher zu betrachten. Die Session in Brandls Malwerkstatt war konsequenterweise nicht bloß an die […] - [Das Wie](https://archipel.or.at/das-wie/): Eigentlich wollte ich eine Notiz über den Mehrsparten-Künstler Luis Siegl und über unser aktuelles Vorhaben verfassen. Ich gedachte diesen Text mit einer stehenden Redensart zu eröffnen, die ich für einen österreichischen Klassiker halte: „Wia nemman denn?“ Dann dämmerte mir, daß dieser Satz erstens für Menschen, die wesentlich jünger sind als wir, rätselhaft sein könnte, zweitens etwa für bundesdeutsche Nachbarn völlig unverständlich bliebe. Ich hänge an diesem Satz, halten ihn überdies für ein markantes Stück Popularkultur, denn diese Sequenz kann man weder der Volkskultur, noch der Hochkultur hinbeuteln. Das hat Belang, denn als Schulkind hat mich ein halbgebildetes Bildungsbürgertum mit dieser […] - [Allerhand Klärungsbedarf](https://archipel.or.at/allerhand-klaerungsbedarf/): Unser Round Table zum Thema „Künstliche Intelligenz“ im Verlagshaus der „edition keiper“ hatte von mir aus zwei wesentliche Motive. Einerseits ist da der Arbeitsansatz „Das erweiterte Buch“, in dem wir davon ausgehen, daß greifbare Druckwerke unverzichtbar sind. Andrerseits ist die „Gutenberggalaxis“ vom „Cyberspace“ umhüllt. Vor allem die Social Media haben unsere informationelle Umwelt radikal verändert. Darauf sollten wir adäquat reagieren können. Ich lebe nach dem Prinzip „Niemand ist alleine schlau“. So war es naheliegend, sachkundige Professionalisten an einen gemeinsamen Tisch zu bitten und zu fragen: „Wo habt Ihre denn derzeit euren Fokus zum Stichwort KI?“ Einfach zuhören, was Leute sagen, […] - [Projektstatus September 2025](https://archipel.or.at/projektstatus-september-2025/): Der Verein ist das formelle Trägersystem für Kunst-Projekte. Der Vereinsvorstand befaßt sich mit den einschlägigen Aufgaben und Befugnissen. Um diesen „Verwaltungsbezirk“ herum entfalten sich autonome Teilprojekte. Das bedeutet, die jeweilige Schlüsselperson ist mit dem Vorstand im Einvernehmen, aber der Vorstand regiert nicht in die Teilprojekte hinein. Dieser Modus bewährt sich, wo angemessenes Kommunikationsverhalten und aktive Anwesenheit vorherrschen. So sind Synergien möglich. Die Grundlage dieser Verfahrensweise, einer kollektiven Wissens- und Kulturarbeit, ist taugliche Kooperation. Im „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ gibt es ein paar Themenlinien, die prozeßhaft bearbeitet werden. Manches manifestiert sich dann im analogen Raum realer sozialer Begegnungen, anderes […] - [Der archipelische Modus](https://archipel.or.at/der-archipelische-modus/): Das „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ ist als eine autonome Kulturformation konzipiert worden. Dazu gibt es bei uns inzwischen ausreichend Praxis in einer kollektiven Wissens- und Kulturarbeit. Wenn es hier „autonom“ heißt, ist das keine Duftmarke aus einer soziokulturellen Kuschelecke, sondern benennt die Tatsache, daß wir einen Basisbereich gesichert haben, in dem wir laufend handlungsfähig bleiben; ganz unabhängig davon, ob von außen Mittel dazukommen oder nicht. Wie das geht?Wir haben ein Basis-Netzwerk kompetenter Personen gebildet und setzen für Vorhaben die eigene Arbeitskraft und die eigenen Kompetenzen ein. Je nach Thema, Vorhaben und Kooperations-Möglichkeiten sind dann auch andere Konfigurationen möglich. […] - [Das Wrack, eine Perle](https://archipel.or.at/das-wrack-eine-perle/): Was soll man davon halten, daß sich eine Gruppe auf der Teichalm getroffen hat, um mitten im Wald ein Wrack auszugraben, welches dort vor rund 50 Jahren verbuddelt worden ist? Gut, wenn es zum Beispiel die Reste eines Porsche wären, mit dem der junge Jochen Rindt herumgeteufelt ist, als er noch bei seiner Oma in Graz gewohnt hat. (Ah, nein, das müßte ein Simca oder ein Saab sein.) Oder ein Mercedes, der einst nachweislich Udo Jürgens gehört hat? Irgendein Paket aus Stahl und Rost mit einer schillernden Historie. Das war aber nicht der Fall. Die Gruppe ist von einem Sammler […] - [Kulturpolitische Aspekte](https://archipel.or.at/kulturpolitische-aspekte/): Das „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ ist eine junge oststeirische Kulturformation, die im Mai 2024 amtlich konstituiert wurde. Das hat freilich etwas Vorlaufzeit, in der ein paar recht unterschiedliche Charaktere sich inhaltlich verständigt und in den Vorgangsweisen harmonisiert haben. Für die Umsetzungen scheint sich die Konzeption der drei Ebenen zu bewähren: Wir legen großen Wert darauf, daß ein Attribut wie „autonom“ sich an der Praxis überprüfen läßt. Das heißt, wir geben uns selbst die Regeln und sorgen dafür, daß der „Archipel“ in einer Basisversion völlig aus eigener Kraft der Beteiligten existiert. Unsere Ideen, unsere Arbeitskraft, unsere materiellen Mittel. Damit […] - [Zeit.Raum: Laufende Erzählung](https://archipel.or.at/zeit-raum-laufende-erzaehlung/): Die guten Sitten verbieten es, ein unmündiges Kind im Internet preiszugeben. Also hab ich den Burschen hier unkenntlich gemacht. (Wer ihn zufällig kennt, kann sich den Gregor Lafer ohnehin vorstellen.) Wir haben eben eine Episode im Zeit.Raum eingerichtet, die auf einer unserer Erörterungen beruht. Gregor und ich nehmen gelegentlich Themen durch, die von seiner Spielzeugkiste ausgehen oder dort hinführen. Sagt Ihnen das Wort-Trio „Streamliner, Ponton, Keil“ etwas? Nein? Macht nichts. Hier ist von Automobildesign die Rede, das in unseren Straßen als ästhetisches und soziales Kommunikationssystem fungiert. Da gab es, wie mir scheint, einen aktuellen Umbruch. Daher haben wir zur Orientierung […] - [Boulevard und Nischen](https://archipel.or.at/boulevard-und-nischen/): Wie lange ist es her, da waren Leserbriefspalten ein maßgebliches Terrain öffentlicher Debatten von der Basis her. Ich nehme an, das kann man sozialgeschichtlich etwa so staffeln: Bassena, Stammtisch, Leserpost. Ausnahmslos Kommunikationsräume von überschaubaren Dimensionen. Dabei konnten mindestens Bassena und Stammtische nicht in Serie geschaltet, gebündelt werden, zeigten aber Wechselbeziehungen. Leserpost zeigt sich auf der Printebene prinzipiell weitreichender. Doch all das, Bassena, Stammtisch und Leserpost, ist manchmal auch auf die Straße geschwappt und hat sich aus dem medialen Rahmen heraus in den öffentlichen Raum entfaltet. Was dann in den 1990ern als „Neue Medien“ dazu kam, brachte inzwischen die sogenannten „Social […] - [Zeit und Raum](https://archipel.or.at/zeit-und-raum/): Klar. Eine Metapher. Im Frühjahr 2021 hatte Unternehmerin Barbara Schäfer der Malerin Monika Lafer und mir angeboten, zwei große Fenster in der Gleisdorfer Bürgergasse zu bespielen. Wir beschlossen, alle vier Wochen neue Episoden (jeweils zeitversetzt) einzurichten. So lief dieses Projekt im Mai 2021 an. Ein kultureller Akzent im Außen, nachdem die Corona-Lockdowns im ganzen Land irritierend bis verstörend gewirkt hatten. Ein Prozeß kollektiver Wissens- und Kulturarbeit, in dem bisher über hundert Episoden realisiert wurden. Dazu kam im Mai 2024 meine Lyrikleiste „Poiesis im Zeit.Raum“, die ich damals mit „My Boy Jack“ von Rudyard Kipling eröffnet hab. Ein Gedicht das den […] - [Lyrische Vorfälle](https://archipel.or.at/lyrische-vorfaelle/): Wir haben am 7. März 2025 in den Räumen der Grazer Edition Keiper einen Round Table zum Thema Künstliche Intelligenz absolviert. Es gilt aktuell zu klären, was diese neuen Assistenzsysteme für den Kulturbereich bedeuten. Dabei interessiert mich am wenigsten eine Maschinenstürmer-Attitüde im Geist der alten Weberaufstände. Wir sind mit einer technischen Innovation konfrontiert, die den Alltag der Netizens längst durchdrungen hat. An jenem Round Table hatte auch IT-Experte Jürgen Kapeller teilgenommen, der seinen Denk- und Handlungsraum auf kuriose Art erweitert. Er ist als Science Fiction-Autor präsent. Ich teile überdies mit ihm ein Stück Netzkulturgeschichte, welches wir im Jahr 2000 aufgeblättert […] - [Die Außenhaut der Innenstadt](https://archipel.or.at/die-aussenhaut-der-innenstadt/): Wir haben durch Internet und Social Media heute im Wechselspiel zwischen öffentlichem und privatem Raum eine radikal andere Situation als noch vor 40 Jahren. Damit hat sich auch verändert, was die Stadt ist. Lebensraum, Begegnungsraum, Kommunikationsraum… Bei all dem immer wieder die Frage: Wer darf die Außenhaut der Innenstadt mit welchen Inhalten bespielen? Ob Wegweiser, Hinweistafeln und Verkehrszeichen, ob Portale, Geschäftsschilder und Fassaden-Dekors, aber auch Graffiti und illegal angebrachte Aufkleber nicht zu vergessen, da wirkt ein breites Spektrum ganz verschiedener Codes. Dazu gehört überdies das Panorama an Botschaften, mit denen Autos beklebt sind. Alles Mitteilungen an Mitmenschen. Dagegen ergibt unsere […] - [Tage danach](https://archipel.or.at/tage-danach/): Diese Ausstellung ist ein weiterführender Schritt nach der Schau „Grenzenlose Freiheit!“ in Gleisdorfs ungarischer Partnerstadt Nagykanizsa. Es werden – kuratiert von Richard Mayr – in der vormaligen k.k. Poststation im Stadtzentrum Arbeiten von Martina Brandl, Jitka Derler, Joachim Karner, Sylvia Knaus, Richard Mayr, Gabi Troester, Roswitha Wesiak und Melitta Winkler gezeigt. Die Vernissage findet am Freitag, dem 25. Juli 2025, um 19:30 Uhr statt. Am Samstag, dem 26. Juli, und am Sonntag, dem 27. Juli, ist jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In der Woche vom 28. Juli 2025 bis zum 2. August 2025 jeweils von 16:00 bis […] - [Die 25er Generalversammlung](https://archipel.or.at/die-25er-generalversammlung/): Am 17. Juli 2025 fand die archipelische Generalversammlung statt. Der Archipel als Metapher, das ist inzwischen passender als je zuvor. Hier hat sich ein Ensemble sehr unterschiedlicher Elemente entwickelt. Man könnte es durchaus als „Inselgruppe“ bezeichnen. Der Vorstand ist dabei das „Regierungsviertel“, denn es gibt eine Reihe von Pflichten und Befugnissen, die sehr ernst genommen werden müssen. Hier kam es eben zu einem zentralen Funktionswechsel. Fotograf Richard Mayr hat für ein Jahr das Amt des Obmannes übernommen, Künstlerin Monika Lafer ist seine Stellvertreterin. Von da aus wird freilich nicht in die autonomen Teilprojekte hineinregiert. Die laufen in sich völlig eigenständig, […] - [Das Politische](https://archipel.or.at/das-politische/): Wir mußten es nicht erst debattieren, es war eine Übereinkunft, die sich fast von selbst ergab. Der Archipel ist keine Plattform für politischen Aktivismus. Das entstand allein schon aus der Tatsache, daß in jenem engeren Kreis, welcher den Archipel am Laufen hält, unterschiedliche Varianten der Weltanschauungen und der politischen Prioritäten gegeben sind. Ist der Archipel deshalb „apolitisch“? Keineswegs! Aber Sie merken schon, das ist unter anderem eine semantische Frage. Was wird mit dem Begriff „politisch“ bezeichnet? In unserer europäischen Ideengeschichte steht das Wort für zweierlei. Erstens für die „Staatskunst“, also für das, was unser politisches Personal im Amt tut. Zweitens […] - [Archipel: Unser Modus](https://archipel.or.at/archipel-unser-modus/): Ich höre, daß es im Umfeld des Nagykanizsa-Projektes etwas Unmut gegeben hat. Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer berichtete mir, da ich dem Archipel-Vorstand angehöre, es wäre von einigen Kunstschaffenden kritisiert worden, daß sie nicht Teil der nachfolgenden Ausstellung „Tage danach“ seien. Eine Schau in der vormaligen k.k. Poststation, die von Fotograf Richard Mayr kuratiert wird. Dabei wurde offenbar weder beachtet, noch verstanden, daß „Tage danach“ als das Teilprojekt einer autonomen Kulturformation stattfindet, die prozeßhaft arbeitet; eben auch gelegentlich in Kooperation mit Kulturreferent Karl Bauer. Wenn wir also nun an Nagykanizsa anknüpfen, um unsere Themen weiter zu bearbeiten, heißt das nicht, dies […] - [Kulturarbeit: Klarheit in Rolle und Intention](https://archipel.or.at/kulturarbeit-klarheit-in-rolle-und-intention/): Drei Tage Ausstellung (Mythos Puch Nr. 10) haben einige Wochen an Arbeit verlangt, abschnittweise einen sehr intensiven Einsatz. Einige dazu vereinzelt auftauchende Fragen ergeben noch keine Debatte, aber eine Diskussion darüber wäre doch nützlich. Etwa zu folgenden zwei Fragen. 1.: „Weshalb so viel Arbeit für drei Tage Ausstellung?“ 2.: „Wieso dieser Aufwand ohne Bezahlung?“ So eine Debatte interessiert mich. Wir finden im steirischen Kulturbetrieb einen etwas verstaubten Kampfbegriff: Selbstausbeutung. Was genau ist damit gemeint? Eine mögliche Deutung: „Ich schinde mich zugunsten der Gesellschaft und ihrer Kultur. Um das zu erbringen, müßte ich andere ausbeuten, weil wir keine Verteilungsgerechtigkeit haben. Da […] - [Mythos Puch im Kontext](https://archipel.or.at/mythos-puch-im-kontext/): Ja. Ein Stempel. So ist es gedacht. (Fast ein Amtssiegel.) Und das Motiv wird für unsere Veranstaltung nicht gedruckt. Ich lasse einen realen Stempel anfertigen. (Das schafft eine ganz andere Situation als der Tintenstrahler.) Das Repro hat Fotograf Richard Mayr angefertigt. Für ihn ist Bildbearbeitungssoftware ein vertrauter Werkzeugkasten, da können eben Motive auch von Null entstehen. Den unmittelbaren Anlaß dafür schuf Konstrukteur Markus Rudolf. Österreichs Post bietet den Service „Meine Marke“, über den man eigene Motive als real nutzbare Briefmarken realisieren kann. Rudolf ließ… Na, raten Sie! Genau! Er ließ eine Sondermarken mit einem 1974er Prototyp des Puch G anfertigen, […] - [Archipel im Radio](https://archipel.or.at/archipel-im-radio/): Der ORF hat dem Lesevergnügen im Radio Steiermark eine eigene Leiste gewidmet, die von einem offensichtlichen Buchliebhaber geleitet wird. Franz Neger läßt keinen Zweifel daran, daß er dieser Form von Welterfahrung und Erkenntnisgewinn besonderen Rang einräumt. Dem ist die Sendeleiste „Lesezeit“ gewidmet. Lektüre bedeutet ja, man muß nicht alle Erfahrungen selbst machen, sondern bekommt Zugang zu den Lebenswelten anderer Menschen. Ob es darum geht, daß man aus Information Wissen macht, ob man der Kunst anhängt, Bücher geben uns vielfache Möglichkeiten an die Hand. Am Sonntag, dem 4. Mai 2025, sind (ab 20:00 Uhr) Autor Martin Krusche und Fotograf Richard Mayr […] - [Papier oder Bildschirm?](https://archipel.or.at/papier-oder-bildschirm/): Ich habe schon allerhand gute Gründe gehört, die für E-Books sprechen und will gerne glauben, daß diese Medienform sehr praktisch ist. Außerdem schätze ich die Datenfülle, die ich im Digitalen an der Hand hab. Überdies nutze ich gerne Suchroutinen, um größere Datenbestände zu durchforsten. Doch nichts von all dem bewegt mich, die Gutenberggalaxis hinter mir zu lassen. Ich verzichte hier auf ökologische Argumente, da unsere Telepräsenz enorme Energiemengen bindet. Allerdings ist die Stabilität des papierenen Datenträgers Buch im Vergleich zu Chips und Platten überragend. Unabhängigkeit? Auch eine gute Sache. Entscheidend ist für mich die Lesehaltung. Das gedruckte Buch in der […] - [Nagykanizsa 2025](https://archipel.or.at/nagykanizsa-2025/): Heute, am Donnerstag, dem 24. April 2025, wird Richard Mayr in einem Abschnitt des Plakatmuseums der ungarischen Stadt Nagyanizsa sein Konzept umsetzen. Eine visuelle Erzählung mit seinen Arbeiten sowie jenen von Joachim Karner und Roswitha Wesiak. Dieses künstlerische Statement unter dem Titel „Raum • Zeit • Freiheit“ ist ein Beitrag zur Ausstellung „Grenzenlose Freiheit!“ im Rahmen von “Styria goes Hungary”. Dazu gibt es in der Partnerstadt Gleisdorfs am 25. April einen Festakt. Es ist überdies eine inhaltliche Anregung zu weiteren Schritten in den aktuellen Archipel-Projekten. Die sind ja untereinander stets in einigen Punkten verknüpft. Das hat momentan einen speziellen Themenschwerpunkt […] - [Verknüpfte Erzählungen](https://archipel.or.at/verknuepfte-erzaehlungen/): Ich hab an verschiedenen Stellen notiert, daß mir für den Lauf unserer Vorhaben daran liegt, kein Thema isoliert für sich stehen zu lassen. Damit meine ich, jede Veranstaltung, jedes Teilprojekt, jedes Vorhaben hat verschiedene Schnittstellen, über die das zentrale Thema mit anderen verknüpft ist. Es geht mir gewissermaßen um „Themenketten“, die sich zu einem Themennetz verarbeiten lassen. So kann jeder Arbeitsabschnitt auch schon kommenden Projektteile inhaltlich unterfüttern. Darin sehe ich einen kategorialen Unterschied zu herkömmlichem Kulturmanagement, mit dem ein möglichst kontrastreiches Veranstaltungsprogramm zur Erbauung des Publikums realisiert wird. Im Archipel geht es dagegen um Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums, […] - [Raum, Zeit, Freiheit](https://archipel.or.at/raum-zeit-freiheit/): Sie kennen das vielleicht. Es wird von der Organisation ein Thema ausgegeben, dann kramen die geladenen Kräfte in ihren Archiven, ob irgendetwas so irgendwie zum Thema paßt, um irgendwie dabei zu sein. Kann man machen. Ist ein gängiger Modus; vor allem unter Hobby-Leuten. Im Archipel läuft das etwas komplexer. Da wird ein Teilthema definiert und ausgearbeitet. Da wird um Klarheit gerungen, wie sich daraus auf visueller Ebene eine Erzählung ableiten läßt und wie die dann im Raum gezeigt werden kann. Für die kommende Ausstellunsgbeteiligung im ungarischen Nagykanizsa (Vernissage am 25. April 2025) liegt die Umsetzugsverantwortung bei Fotograf Richard Mayr. Hier […] - [Der Zeit.Raum im Stadtzentrum](https://archipel.or.at/der-zeit-raum-im-stadtzentrum/): Wir haben unseren eigenen Ereignis-Ort in der Gleisdorfer Bürgergasse. Zwei große Fenster bilden die Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum. Autor Martin Krusche und Malerin Monika Lafer bespielen diese Positionen regelmäßig. Das bedeutet, in jedem der Fenster gibt es (zeitversetzt) alle vier Wochen einen neuen Inhalt. Das macht vierzehntätige Updates, die im Internet dokumentiert werden. Einige der Beiträge korrespondieren mit anderen unserer Projekte. Anderes steht ganz für sich. Manches zeigt die Arbeiten von Gästen. Diese Infrastruktur dazu hat uns Unternehmern Barbara Schäfer (CSAMAY.) frei zur Verfügung gestellt. Das läuft seit Mai 2021 ungebrochen über diese zwei Kanäle. Seit Mai 2024 […] - [Das erweiterte Buch](https://archipel.or.at/das-erweiterte-buch/): Aus der Gutenberggalaxis rüber in den Cyberspace. In einige Verzweigungen hinein. Dann wieder heraus in die Welt der realen sozialen Begegnungen. Das ist die Grundsituation, deren Ausgangspunkt ein konkretes Buch wurde: „An solchen Tagen“ von Martin Krusche (Autor) und Richard Mayr (Fotograf), erschienen in der Grazer „edition keiper“. Es ist ein poetischer Reisebericht, vor allem aber eine Verbeugung vor der Natur und ein Bekenntnis zur Kunst. Einerseits wurde der Inhalt des Buches ins Internet erweitert. Andrerseits gibt es im Web eine Schnittstelle, über die Krusche und Mayr ihre Erzählung weiterführen, in andere Vorhaben überleiten. Ein paar Beispiele: Dieser Bereich ist […] - [Ein oststeirischer Akzent](https://archipel.or.at/ein-oststeirischer-akzent/): Das Gleisdorfer Archipel: Forum für Kunst und Kultur ist eine Formation, die als eine Art Trägersystem für verschiedene Vorhaben konzipiert wurde und erprobt wird. Zur Metapher des Archipels hat uns Philosoph Édouard Glissant (†) mit seinem Werk angeregt. Glissants Herkunft aus der Karibik hat ihn zu einer markant außereuropäischen Denkweise geführt, die für Wissens- und Kulturarbeit in Europa anregend ist. Je nach Themenstellung, Zielsetzung und verfügbaren Ressourcen werden im Archipel Projekte auf drei verschiedenen Ebnen realisiert: Dieses Konzept stellt sicher, auf der Ebene I stets für Unabhängigkeit und Kontinuität sorgen zu können, weil in diesem Bereich die Arbeitskraft und andere […] - [Ein kultureller Zusammenhang](https://archipel.or.at/ein-kultureller-zusammenhang/): Der Archipel stützt sich rund um den Kern aus eigenständigen Formationen zusammen, die anlaßbezogen bei diesem Kern andocken. Ein Beispiel. Das kulturpolitische Kompetenzzentrum Kunst Ost ist eine von mehreren Positionen innerhalb eines archipelischen Kultur-Netzwerkes. Eine autonome Formation, welche mit dem Gleisdorfer Archipel: Forum für Kunst und Kultur über eine Schlüsselperson in Verbindung steht. Wir befassen uns gemeinsam mit Wissens- und Kulturarbeit, die abseits des Landeszentrums verankert ist, sich aber über eine offene Reichweite entfaltet. Unser Prinzip: Provinz muß nicht provinziell bedeuten. Unsere Arbeit schließt künstlerische Praxis ein, wird auf der Metaebene mit laufenden Diskursen begleitet. Wir sehen Kunst als eine […] - [Status: April 2025](https://archipel.or.at/status-april-2025/): Ich meine, die große Sause bei Keiper war der „Abschluß-Ball“ unserer Gründungsphase. Der Archipel ist nun als oststeirische Kulturformation präsent, fährt Programm, hat auch das Zeug zur kulturellen Marke. Unser Basiskonzept ist einfach. Es gibt ein Kern-Team, das den Lauf dieser Dinge beisammen hält. Da werden Kooperationen erprobt. Daraus können sich eigenständige Formationen entwickeln, die jeweils über eine Schlüsselperson mit dem Kern in Verbindung bleiben. So läßt sich Autonomie sichern. Zugleich gibt es aber ein dezentrales Netz. Wir kombinieren Autonomie und Zugehörigkeit. Das sollte Stabilität bieten können. Die Bedingungen für so einen Weg: Paktfähigkeit und Inhalte, Inhalte, Inhalte. Ich meine, […] - [Archipel: Phase zwo!](https://archipel.or.at/archipel-phase-zwo/): Die 2025er Programm-Session im Haus der Edition Keiper war für mich gewissermaßen der „Abschlußball“ jener Phase, in der unser Archipel angemessen auf den Punkt gekommen ist. Bei dieser Veranstaltung im März 2025 hatte ich das gute Gefühl: Jetzt ist erst einmal alles auf seinem Platz. Das bedeutet: Dabei sind wir kein „staatsnaher Betrieb“ der nur Bestand hat, weil er aus öffentlichen Geldern kofinanziert wird. Wir sind eine tatsächlich autonome Kulturformation aus privater Initiative. Eigenständig. Wie das geht? Einerseits gibt es ein Sponsoring aus der Wirtschaft, so kam Geld ins Spiel. Andrerseits haben wir einen weit höheren Gegenwert an Know how […] - [Frauen, Leben, 2025](https://archipel.or.at/frauen-leben-2025/): Das große Foto zeigt Autorin Barbara Neuwirth und Dokumentarfilmer Harald Friedl in einer meiner Gleisdorfer „Transitzonen“ von 2004. Das waren Markierungen, um einen Diskursraum aufzumachen. Sie und Autorin Silvia Treudl sind für mich damals wichtige Gegenüber gewesen, wenn ich zum Thema Feminismus Fragen gehabt hab. Zu der Zeit waren sie beide im Wiener Frauenverlag (heute Milena Verlag) engagiert. Durch sie hab ich Arbeiten wie die von Luce Irigaray etc. kennengelernt. In Graz bildete für mich natürlich Philosophin Elisabeth List einen wesentlichen Angelpunkt. (Freundlich aber inhaltlich streng!) In Wien hatte ich Politologin Monika Mokre kennengelernt, die – wie List – einige […] - [Der Doktor](https://archipel.or.at/der-doktor/): Haben wir eine Kleinigkeit zu bereden, tut sich meist eine Menge Gesprächsstoff auf. Die Kleinigkeit betrifft „Mythos Puch X“. Georg Kutz und seine Frau Ulrike besitzen jenes Anwesen, das in unserer Gegend einst die erste Poststation war, wo auf dem Weg nach Ungarn die Pferde gewechselt wurden. Dort werden wir im kommenden Mai die aktuelle Session realisieren. Kurtz ist Praktiker und erfahrener Notarzt. Das heißt einerseits, er ist mit einer komplexen Logistik vertraut, in der Künstliche Intelligenz eine markante Rolle spielt. Er hat andrerseits mit dem Stadtpfarrer etwas gemein. Beide begleiten Menschen auf letzten Wegen. Beides interessiert mich sehr. Kurtz […] - [Thema Künstliche Intelligenz](https://archipel.or.at/thema-kuenstliche-intelligenz/): Es ist verlockend in kniffligen Fragen vor allem jenen zu lauschen, deren Ansichten mit den eigenen Auffassungen gut korrespondieren. Als der Software Engineer Rijad Smajkan in unserem Gespräch betonte, die KI sei keine Intelligenz, sondern ein Algorithmus, fand ich das erfreulich. Was ich bisher kenne, halte ich für ein Assistenzsystem, für ein Ensemble von Werkzeugen. Freilich hab ich noch Worte von Heimo Müller im Ohr. Er leitet ein Forschungsprojekt zum Thema „Digital Pathology and Human Factors in AI“. Heimo sagte in unserem letzten Gespräch: „Vielleicht erfindet die KI was Neues, dem wir Menschen nicht gewachsen sind. So wie die Inder […] - [Archipel: Was wurde, was ist](https://archipel.or.at/archipel-was-wurde-was-ist/): Der Archipel, das Forum für Kunst und Kultur, ist eine junger oststeirische Kulturformation. Unser Motto: Provinz, das muß nicht provinziell heißen! Wir leisten regionale Wissens- und Kulturarbeit auf der Basis kontinuierlicher inhaltlicher Bemühungen im Team, so daß kein Thema nur für sich steht. Alles wird im Hintergrund miteinander verknüpft. Aktuelles Motto: Technik ist die Brücke zwischen Natur und Kultur Ausführliche Details zu unseren kommenden Veranstaltungen finden Sie am Seitenende über den Link auf unserer „Werkbank“ im Internet. Das betrifft derzeit folgende Schwerpunkte: Den Hintergrund dieser Veranstaltungen bildet die „Konferenz in Permanenz“, eine Ebene laufender inhaltlicher Arbeit. Das Basis-Quartett des Archipels: […] - [Kulturpolitik](https://archipel.or.at/kulturpolitik/): Ich orientiere mich an unserer Kultur- und Ideengeschichte. Eine klassische Auffassung besagt, daß Politik nicht von Funktionstragenden gemacht wird, sondern erst Politik ist, wenn Staatskunst und Gemeinwesen in Wechselwirkung kommen. Heute würden wir wohl eher sagen: die Funktionärswelt und die Zivilgesellschaft. Wo sie gemeinsam handeln, entsteht Politik. Ich sehe das als einen Teil jener drei Sektoren, die in Summe unser Kulturgeschehen prägen: 1) Staat, 2) Markt und 3) Zivilgesellschaft. Das meint 1) Politik und Verwaltung, 2) Wirtschaftstreibende, Unternehmen sowie 3) Privatpersonen und Rechtspersonen (Vereine). Im Archipel sind diese drei Sektoren wechselwirksam aufzufinden. Was dazu einen kritischen Diskurs angeht, eine kulturpolitischen […] - [Flocken, Gerschtel, Kohle, Penunze](https://archipel.or.at/flocken-gerschtel-kohle-penunze/): Ich will das gar nicht erst beweisen müssen, also erkläre ich es zum Axiom: Ausnahmslos jeder Mensch hat kulturelle und spirituelle Bedürfnisse. Diese werden – entsprechend gemachter Erfahrungen – unter höchst unterschiedlichen Lebensbedingungen eingelöst. Manches davon bietet eine Kultur, ohne daß es besonders gesucht werden müßte. Anderes, wie etwa konsequente Wissens- und Kulturarbeit, muß definiert, organisiert und finanziert werden. Würden Sie das einfach der Unterhaltungsindustrie überlassen? Ich nicht. Meinen Sie, was dazu nötig ist, sei umfassende markttauglich? Das ist es sicher nicht. Ergo: eine Gesellschaft investiert in ihr geistiges Leben, wandelt materielle Güter in immaterielle. Wer kommt dafür auf? Mit […] - [Wo isser?](https://archipel.or.at/wo-isser/): Wir sind inzwischen ein Quartett, das im Archipel für ein dezentrales Setting sorgt, in dem sehr unterschiedliche Modi möglich und kombinierbar sind. Naturgemäß haben wir ganz unterschiedliche Tagesabläufe und Arbeitsschwerpunkte. Dabei sind wiederkehrende Momente aufgetaucht, in denen wir zu gemeinsamen Schritten zusammenfinden. Wer „wir“? Martina Brandl (Malerin), Monika Lafer (Malerin, Kunsthistorikerin), Martin Krusche (Autor) und Richard Mayr (Fotograf). Einer dieser wiederkehrenden Momente manifestiert sich dann unter anderem in der Frage: „Und wo ist jetzt der Mayr?“ Das handelt gewöhnlich von eher entlegenen Orten. Kürzlich war zu antworten: „In Griechenland. Pelikane fotografieren.“ Vor einigen Tagen hieß das: „In Norwegen.“ Irgendwas mit […] - [Nicht ohne Plan B und Plan C!](https://archipel.or.at/nicht-ohne-plan-b-und-plan-c/): Eigentlich hätten wir Kulturleute es ab 2010 wissen können. Damals haben die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise von 2008/2009 mit großer Wucht im Kulturbereich eingeschlagen. Verwaltungsreform, Rationalisierungsmaßnahmen, Einsparungsschritte, das steirische Doppelbudget… Auf solche Ereignisse sollten wir strategisch reagieren können und für die Praxis nächste Modi entwickeln. Als Österreich 2020 in den Corona-Lockdown ging, wäre eigentlich klar gewesen: Wenn das vorüber ist, werden wir unausweichlich Einbußen an Mitteln und Möglichkeiten erleben, die wir irgendwie kompensieren müssen. Der Wohlstand des Landes wird absacken und wir müssen mit einem Verdrängungswettbewerb um verbleibende Budget rechnen. Genau so ist es gekommen. Auch darauf hätten wir strategisch reagieren […] - [2025: Konsequenzen #2](https://archipel.or.at/2025-konsequenzen-2/): Als wir begonnen haben, das Konzept jener Kulturformation zu diskutieren, die heute als „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ ein relevanter Faktor der Region ist, mußten einige Dinge nicht erst geklärt werden. Was als „Kern-Trio“ begann und nun im Angelpunkt des Geschehens ein Quartett ist, kam ohne großes Grübeln überein, daß wir konzeptgestützt und prozeßhaft vorgehen werden. Im Kontrast zu den eher beliebigen „Nummern-Revuen“, die man in der Oststeiermark findet, wo kulturell umgesetzt wird, was sich gerade so ergibt. Das ist legitim, braucht aber von unserer Seite her kein „mehr vom Gleichen“. Soweit es um eine fixe Location geht, war […] - [2025: Konsequenzen #1](https://archipel.or.at/2025-konsequenzen-1/): Die Arbeit an dem, was nun als „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ besteht, begann im Juli 2022. Das 23er Jahr war ich hauptsächlich mit Arbeitsgesprächen und Konzeptvarianten befaßt, folglich mit Networking. Im Jahr 2024 gab es für ein paar der anstehenden Arbeiten ein Sponsoring. Doch der Großteil dessen, was den Archipel heute ausmacht, wurde ehrenamtlich erarbeitet. Dazu gehören auch gelingende Kooperationen wie etwa mit der Stadt Gleisdorf. Das bedeutet, wir konnten bare und unbare Mittel lukrieren, um die Startphase des Archipels zu ermöglichen. Wer ist wir? Für das vergangene Arbeitsjahr: Malerin Monika Lafer, Fotograf Richard Mayr und ich. Seit […] - [Kulturpolitisches: Was ist was?](https://archipel.or.at/kulturpolitisches-was-ist-was/): Mein Metier ist – neben meiner Kunstpraxis – die Wissens- und Kulturarbeit. Und das in der speziellen Variante: jenseits des Landeszentrums. Also in der Provinz. Es sollte heute als geklärt gelten, daß Provinz nicht automatisch provinziell bedeutet. Vor allem die Mischung aus individueller Mobilität und aktueller Mediensituation hat das alte „Denkmuster Zentrum/Provinz“ aufgebrochen. Telepräsenz, Teleworking und Bewegungsfreiheit im Raum realer sozialer Begegnung haben das herbeigeführt. Ich bin mit diesen Angelegenheiten seit wenigstens 40 Jahren befaßt und zähle außerdem zu den Early Adopters einer österreichischen Netzkulturszene. Das heißt, ich war mit Kulturprojekten schon in der Vernetzung online, da gab es bei […] - [Tage und Termine](https://archipel.or.at/tage-und-termine/): Es gibt nicht gar so viele Tage im Jahr, denen ich als Datum besondere Bedeutung beimesse. Im Vorjahr wurde es erstmals der 24. Dezember, als ich Interesse am Mythos und den historischen Zusammenhängen des Leben Jesu gefunden hatte. Das hab ich dann anläßlich einer Krippe im Gleisdorfer „Zeit.Raum“ zu bearbeiten begonnen. Im Augenblick beschäftigt mich der 8. März, den wir als Weltfrauentag kennen. Dazu befasse ich mich mit einer ganz speziellen Art von Frauenleben, dem der Frau im autistischen Spektrum. Das müßte freilich „einer“ statt „der“ heißen, denn „die Frau“ gibt es in solchem Zusammenhang nicht. Die Erscheinungsformen autistischer Prägungen […] - [Status Februar 2025](https://archipel.or.at/status-februar-2025/): Meine Notizen besagen, daß ich im Juli 2022 ein erstes Gespräch zum Thema Fabrikshallen/Lagerhaus hatte. Dabei saß ich mit Architekt Winfried Lechner am Tisch von Konsulent Franz Wolfmayr und wir begannen, ein paar kulturelle Belange zu erörtern. Daraufhin entfalteten sich dann einige Ideenfindungen. Quer durch das Jahr 2023 gab es eine Reihe von weiterführenden Gesprächen in ganz unterschiedlichen Besetzungen. Im Bereich meiner Zuständigkeit verdichtete sich die Arbeit während des letzten Quartals von 2023 erheblich. Debatten. Konzeptarbeit. Networking. Im Jahr 2024 mußte all das gut erkennbar und nachvollziehbar in die Praxis gebracht werden. Das bedeutet: Konsolidierung der Crew im Kern des […] - [Autoland Steiermark](https://archipel.or.at/autoland-steiermark/): Mit der Episode #48 im Gleisdorfer „Zeit.Raum“ geht es um „Die Erfindung“ des Automobils. Es ist nicht nur ein Vehikel, von dem das Antlitz der Welt verändert wurde. Es wurde zu einem General-Fetisch unserer Gesellschaft. Das berührt unter anderem Aspekte einer Volkskultur in der technischen Welt und Bereiche der Popkultur. Daraus ergeben sich einige Schnittstellen für die Vorhaben im Archipel. In der 2025-Fassung von „Mythos Puch“ werden wir heuer einen Bogen ziehen, in dem zwar die Geschichte des Puch G ein zentrales Thema ist, doch wir stellen diese Session in einen größeren Gesamtzusammenhang. Im Moment haben wir einen Round Table […] - [Funken und Flammen](https://archipel.or.at/funken-und-flammen/): B wie Brandzeichen. Nein, Brandl! Genauer: Martina Brandl. Die oststeirische Malerin ist Schlüsselperson einer Crew, welche eben für ein Kunstprojekt zusammengefunden hat. Zu diesem Kreis gehören ferner Tanja Alber, Eva Hollinger, Viktor Podrepsek und Christa Zmölnig. Von diesem Personenkreis wird das Buch „An solchen Tagen“ in einem sehr materiellen Sinn als Ausgangspunkt und Medium für verschiedene Narrative genutzt, die mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln entstehen sollen. Das bedeutet Reaktionen auf dieses Druckwerk im physischen Sinn – das Buch – und zugleich auf seine Inhalte. Dazu wurde erst einmal der Arbeitstitel „Aufgelegt!“ vereinbart. Diese Entwicklung illustriert nun Ereignisse in Korrespondenz mit einem […] - [Erstes Vorstandstreffen 2025](https://archipel.or.at/erstes-vorstandstreffen-2025/): Der Archipel hat einen Verein als formales Trägersystem. Daher gibt es gelegentlich Vorstandstreffen, um jenseits der Detailarbeit auch größere Zusammenhänge zu debattieren, zu bearbeiten. Diesmal war Architekt Winfried Lechner mit uns am Tisch. Er gehört zu jenem Konsortium, das eine Liegenschaft mit einem alten Lagerhaus am Westrand von Gleisdorf kaufen will. Wenn nun nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, sollte dieser Kauf demnächst abgeschlossen sein. Dann beginnen im Frühjahr 2025 die Sanierungsarbeiten, um das Haus nutzbar zu machen. Sie ahnen, weshalb ich das erwähne? Zu dieser Liegenschaft wird auch ein Kulturprojekt gehören. Dazu sollte dann das Erdgeschoß und der umgebende Außenraum bespielbar […] - [Der 2025er Auftakt](https://archipel.or.at/der-2025er-auftakt/): Die Gegenwartskunst ist bloß eines von mehreren Genres, die zur Wirkung kommen, wenn wir und vornehmen, mit regionaler Wissens- und Kulturarbeit in die Praxis zu gehen. Das bedeutet unter anderem, wir begleiten eigene künstlerische Positionen auf der Metaebene, während wir mit konkreten Aktivitäten in unseren Lebensraum hineingehen; und zwar im Wechselspiel mit Positionen im Web (Internet/Realraum). Was soll das nun heißen? Monika Lafer, Richard Mayr und ich sind künstlerisch in verschiedenen Genres tätig. Das ergibt unterschiedliche Auftritts- und Ausstellungs-Momente. So zum Beispiel die Veranstaltung (Krusche & Mayr) vom Dezember 2024: „An solchen Tagen: Die Keiper-Session“. Oder heuer, im April 2025, […] - [Jahreswechsel 24/25](https://archipel.or.at/jahreswechsel-24-25/): Das Jahr hat geendet und in der Nacht vom 1. auf den 2. Jänner bekamen wir hier etwas Schnee auf die Stadt gelegt. Alles sehr beschaulich. Ich hab aber keine Laune, mich einer Jahresrückschau zu widmen. Reflexion läuft hinter den Kulissen sowieso. Und womit befassen wir uns im Arbeitsjahr 2025? Kontinuierliche inhaltliche Arbeit ist so selbstverständlich wie unverzichtbar. Sonst wissen wir ja nicht, was wir tun. Dafür hab ich die Konferenz in Permanenz eingerichtet, um eine Art der programmatische Drehscheibe in Gang zu halten. Da wird auch hereingeholt, was an anderen Stellen Anregendes passiert. So hat etwa Archipel-Obfrau Monika Lafer […] - [Ich will Quote!](https://archipel.or.at/ich-will-quote/): Naja, vielleicht. Zu konkreten Fragestellungen. Aber sonst… Ich bin von Zugriffszahlen nur mäßig, oft überhaupt nicht beeindruckt. In den frühen Netzkulturtagen wurde gerne mit den Hits auf einer Website geprahlt. Das besagte aber bloß, wie viele Dateien in einem bestimmten Zeitfenster via Browser aufgerufen wurden. Um etwas über User Sessions und Verweildauer (Lesezeit?) zu erfahren, hätte es mehr Aufwand gebraucht, um weniger imposante Zahlen zu produzieren. In meiner Arbeit hat hohe Quote freilich nur sehr eingeschränkte Bedeutung. (Ich halte das, neben Business-Aspekten, vor allem für einen Spießer-Fetisch.) Den populären Wunsch nach möglichst großem Publikum kann ich zwar verstehen, doch das […] - [Prozeßhafte Weihnachtskrippe](https://archipel.or.at/prozesshafte-weihnachtskrippe/): Kulturgut, Brauchtums-Thema, Dekoration, ich muß Ihnen ja nicht erzählen, was die Kippe in unserer Gegend alles bedeutet. Wir haben von Unternehmerin Barbara Schäfer (Manufaktur Csamay) für den Zeit.Raum eine Leihgabe aus ihrem Familienbesitz bekommen. Ein stattliches Unikat mit handgeschnitzten Figuren und mit allerhand Zubehör aus der agrarischen Welt. Ich fand es reizvoll, am Beginn der Adventzeit nicht gleich für eine fixe Aufstellung zu sorgen, sondern für eine Art laufende Erzählung. Dabei hab ich begonnen, Details der Historie und der Mythologie ins Blickfeld zu rücken. Das wurde für mich selbst eine sehr spannende Erkundung. Nein, nicht um den Mythos zu dekonstruieren, […] - [Illustrierte Menschen](https://archipel.or.at/illustrierte-menschen/): bemerkenswert, wie stark zwei soziokulturelle Positionen heute gelegentlich an einander entlang schrammen. Einerseits sind Tätowierungen längst etwas Alltägliches geworden und tätowierte Menschen begegnen mir auf allen sozialen Feldern. (Ein Stück Verfügen über den eigenen Körper.) Andrerseits rufen vor allem jene Tattoos, die sich nicht mit Kleidungsstücken bedecken lassen. gelegentlich heftige Ressentiments hervor. Man könnte ganz gelassen feststellen: „Was schert es mich? Ist ja nicht meine Sache.“ Aber ich höre immer wieder Einwände. Müßte das dem Bereich Body Shaming zugerechnet werden? Wer körperlich von derzeit vorherrschenden Konventionen deutlich abweicht, muß mit Zwischentönen oder offener Abschätzigkeit rechnen. Wie kann es sein, daß […] - [Ein virtuoser Zeichner](https://archipel.or.at/ein-virtuoser-zeichner/): Ich habe bezüglich Mythos Puch 2025 diese Annahme formuliert: „Die Technik ist eine Brücke zwischen Natur und Kultur“. In solchem Zusammenhang haben Malerin Monika Lafer und ich 2021 schon einmal einige Aspekte bearbeitet: „Die Natur Mensch. Eine Annäherung.“ Um nun diverse Recherchen und Debatten in einer Ausstellung umzusetzen, liegt mir an einem Bogen der Genres Zeichnen, Malerei und Fotografie. Zu den Gegenständen, den Artefakten, die sich werden zeigen lassen, wünsche ich mir auf visueller Ebene ein Narrativ mit jenen Mitteln. Monika Lafer steht für die Malerei. Fotograf Richard Mayr ist gerade mit einigen Objekten von Architekt Joachim Karner beschäftigt. Das […] - [Von der Krippe zum Kreuzweg](https://archipel.or.at/von-der-krippe-zum-kreuzweg/): Unternehmerin Barbara Schäfer (Manufaktur Csamay) hat uns im Zentrum Gleisdorfs jene Infrastruktur kostenlos zur Verfügung gestellt, aus der wir den „Zeit.Raum“ machen konnten. Künstlerin Monika Lafer und ich bespielen diesen Ort seit Mai 2021. Derzeit ist im Zweier-Fenster eine Krippe zu sehen, die aus dem Familienbesitz von Schäfer stammt. Nein, nicht einfach hingestellt. Wir haben da die Basis, ein Terrain mit dem Gebäude. In diesem Rahmen tut sich jetzt auf den Weihnachtsabend zu laufend etwas. Dieses schrittweise Bespielen der Krippe ist uns ein Anlaß, einige Themen zu beleuchten, die mit den jeweiligen Stücken verbunden sind. Etwa: Wie kamen Ochs und […] - [Erlebtes und Erzähltes](https://archipel.or.at/erlebtes-und-erzaehltes/): Wir hatten eben unseren ersten Round Table zum Thema „Oststeirisches“ (Das Wesen der Region). In diesem Arbeitsbereich geht es um das Beachten und Betrachten der verschiedenen Narrative, die bezüglich unseres Lebensraumes in Umlauf sind. Dabei sind jene Formen von Branding und Marketing, die aus den Büros von Agenturen kommen, sehr deutlich präsent, weil sie über Jahre eine entsprechende mediale Verbreitung erfahren. Das hat vielfachen Nutzen, etwa in wirtschaftlichen Belangen, wo es zum Beispiel um Arbeitsplätze vor Ort geht, um Broterwerb, Kaufkraft, Kommunalsteuern etc. So entstehen Narrative a la „Energieregion“, „Vulkanland“ und ähnliche Erzählungen, die gewissermaßen eine Schicht regionaler Identität(en) ausmachen. […] - [Wildnis](https://archipel.or.at/wildnis/): Wir werden noch im Dezember 2024 eine Session im Verlagshaus der Edition Keiper realisieren, die im Auftakt diesem Thema gewidmet ist, um dabei auch klarer zu sehen, was die Natur damit zu tun haben könnte. Fotograf Richard Mayr und ich haben über viele Jahre unserer Leben zwei Arten der Wildnis aufgesucht, auch um in Grenzbereiche zu gehen. Er eine gewachsene, ich eine gebaute Wildnis. Das bedeutet, Mayr ist in entlegene, teils völlig menschenleere Gegenden gegangen, um veränderte Zustände (alterated states) zu erfahren. Ich hab mir das auf Motorrädern geholt. Beides sehr physische Felder mit Klippen und Abgründen. Dazu suchen wir […] - [Das Wesen der Oststeiermark](https://archipel.or.at/das-wesen-der-oststeiermark/): Die archipelische Konvergenzzone ist als ein Möglichkeitsraum konzipiert. Als Rahmen, innerhalb dessen engagierte Menschen aus ganz unterschiedlichen Formationen Schritte der Zusammenarbeit erproben. Es geht darum, einen Modus zu finden, der allen Beteiligten untereinander Augenhöhe sichert und bei dem sie mit ihren Interessen zum Zug kommen. Das sind höchst unterschiedliche Positionen, wenn es um eine Interaktion zwischen den drei Sektoren 1) Staat, 2) Markt und 3) Zivilgesellschaft geht. Das meint 1) Politik und Verwaltung, 2) Wirtschaftstreibende und 3) Privatpersonen, respektive Rechtspersonen (Vereine). Wo sich diese Sektoren an Schnittstellen berühren, haben wir es mit sehr variantenreichen Positionen, Intentionen und Ressourcen zu tun. […] - [Die Praxis des Kontrastes](https://archipel.or.at/die-praxis-des-kontrastes/): Ich hab jüngst in „Die Welt, die Wildnis und wir“ notieren dürfen, daß sich die beiden Gitarristen José María Obeso und Stefan Oser mit Fotograf Richard Mayr und mir auf eine dialogische Situation einlassen werden. Bei einem Gespräch über dieses Vorhaben fand ich vergnügt heraus, daß auch die beiden Musiker auf diese Motiv hin befragt werden können und dazu interessante Details in ihren Biografien haben. Nun sollte ich aber vielleicht erst klarstellen, daß ich in unserem Vorhaben Wildnis nicht abwertend verstehe; in einem Sinn, daß unsere Zivilisiertheit über der Wildnis stehe. (Diese Pose hielte ich für Unfug.) Ich meine mit […] - [Archipel: Der aktuelle Themenbogen](https://archipel.or.at/archipel-der-aktuelle-themenbogen/): Von November zu November… Im Archipel: Forum für Kunst und Kultur steckt nun ein Jahr konzentrierter Arbeit. Das betrifft die kulturelle Basis des Lagerhaus-Projektes, aber auch den Aufbau eines Netzwerkes inspirierter Menschen. All das muß sich überdies in der Praxis ereignen. Dazu halte ich einen Themenbogen für unverzichtbar, der zwei wesentliche Eigenschaften haben muß. Er bietet erstens in sich allerhand Querverbindungen und fördert so Effekte, durch die einzelne Arbeitsfelder sich gegenseitig verstärken. Er muß aber auch zweitens für Außenstehende attraktiv erscheinen und konkrete Schnittstellen bieten, damit Menschen, die dazukommen möchten, andocken können. Und zwar nicht gemäß einer internen „Hausordnung“, sondern […] - [Die Welt, die Wildnis und wir](https://archipel.or.at/die-welt-die-wildnis-und-wir/): Ich hab eine Leidenschaft, die in steirischen Verhältnissen eher als exotisch gelten dürfte: prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit. Nach meiner Überzeugung ist das ein grundlegender Modus; nämlich der von laufenden Erzählungen. Eine Tendenz, sich eher an Narrativen als in einer Kette von „Events“ zu entfalten. Dabei sind dann einzelne kultische Handlungen zwar wichtige Markierungen, aber als eben der Teil des Prozesses. Zugegeben, das war nun ein kleiner Umweg um auf diesen Punkt zu kommen: Kommenden Dezember werden wir im Haus der Edition Keiper (Graz) eine Session haben, die man als Buchpräsentation deuten kann. Das ist aber nicht, worauf ich konzentriert bin. […] - [Am Meer](https://archipel.or.at/am-meer/): Autorin Eva Surma und Malerin Monika Lafer haben eben die nächste Station eines prozeßhaften Vorhabens besprochen und im Kern inhaltlich festgelegt, dazu einige Einladungen ausgesprochen. Zum Titel „Am Meer“ kam es durch Worte wie diese: „Grenzt hier ein Wort an mich, so laß ich’s grenzen. / Liegt Böhmen noch am Meer, glaub ich den Meeren wieder. / Und glaub ich noch ans Meer, so hoffe ich auf Land.“ Diese Passage stammt aus einem Gedicht von Ingeborg Bachmann, 1968 veröffentlicht: „Böhmen liegt am Meer“. Eine nächste Referenz solcher Art, denn der „Amselsturm“, die erste Ausstellung jener von Surma betreuten Serie, bezog […] - [Die anderen Orte](https://archipel.or.at/die-anderen-orte/): Wir haben in der Bezeichnung dieser Kulturformation einen Bogen durch Europas Geschichte gezogen. „ Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ beginnt mit einem Querverweis auf die Antike. Das Forum, bei den Griechen sinngemäß die Agora, war ein zentraler Ort des sozialen und kulturellen Lebens, aber auch Marktplatz. In der mittelalterlichen Stadt lag meist zentral der Marktplatz mit Dom und Rathaus. Die Zivilisation war mit einer Mauer gegen die Wildnis abgeschirmt. Bis heute ein prägendes Denkmuster. Was „das Europäische“ sei, stand und steht in einem erheblichen Kontrast zu dem, was Philosoph Edouard Glissant als archipelisch beschrieb. Allerdings ist uns heute keineswegs […] - [Die Raab](https://archipel.or.at/die-raab/): Das ist einer der Flüsse, die in der Oststeiermark eine besondere Rolle spielen; wie etwa auch die Feistritz und die Lafnitz. Lebensspendend für Ansiedlungen, nützliche Grenzlinien, Kraftquellen, um Wasserräder anzutreiben, unverzichtbare Verkehrswege… Die historische Bedeutung solcher Flüsse bildet sich manchmal noch in Details ab oder bleibt in Spuren erahnbar. Fotograf Richard Mayr kennt die Raab von der Quelle bis zu ihrem Ende. Er war eben wieder unterwegs, um sie in anderem Licht vorzufinden. Die Farben des Herbstes unter dem jetzigen Stand der Sonne. Veränderungen in der Landschaft. Stimmungen. Ein Hinweis darauf, daß wir uns im Archipel nicht als Kulturmanager exponieren […] - [Diese Autonomie-Sache](https://archipel.or.at/diese-autonomie-sache/): Maler Heinz Payer ist aktiver Teil unseres Netzwerkes, an vielen Stellen auch mit seinen Cartoons präsent. Dazu kommt, daß er… Genau! Singt, was da Zeug hält. Als Teil eines ungewöhnlichen Ensembles. Ein gerade passendes Beispiel für jenen besonderen Aspekt des Archipels, den ich gelegentlich erläutern muß. Wir kooperieren prozeßhaft mit Menschen, die – davon unabhängig – ganz eigene Vorhaben verfolgen. Und selbst innerhalb des Archipel-Gefüges gibt es das, was andere Leute womöglich für eine Art von „Separatismus“ halten würden. (Eine antiquierte Denkweise.) Doch in meinen Augen ist das der Garant für eine stabile Entwicklung des Archipels. Was ich eben gemeint […] - [16. Dezember 2024](https://archipel.or.at/16-dezember-2024/): Da kommt ein Montag daher. Wir könnten uns um 19:00 Uhr in den Räumen der Edition Keiper in Graz treffen. Ich werde aus unserem Buch lesen: „An solchen Tagen“ (Martin Krusche & Richard Mayr). Diesmal wird der stattliche Band in tadellosem Zustand verfügbar sein. Wir hatten vergangenen September jene üppige Session im Gleisdorfer Forum Kloster, die als Buchpräsentation angelegt war: [Link] Dieser Abend war davon getrübt, daß unser Buch Produktionsfehler aufwies und die gesamte erste Auflage in die Druckerei zurückgeschafft werden mußte. Eine interessante Aufgabe, auf diese Art eine Buchpräsentation zu realisieren. Es ist ja nicht so wie Jausenholen, was […] - [Themen und Verläufe](https://archipel.or.at/themen-und-verlaeufe/): Ich konnte hoffentlich bisher schon deutlich machen, daß unsere Kulturformation nicht als eine Art Veranstaltungs-Agentur läuft, die sich im Kulturmanagement hervortut. Dieses Genre ist quer durch die Region hinreichend vorhanden. Im Archipel geht es um eine prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit, deren Ergebnisse dann auch über Veranstaltungen nach außen getragen werden. Das bedeutet, wir arbeiten an Themen längst bevor wir uns an ein Publikum wenden. Allerdings werden solche Stoffe und die Themenentwicklung teilweise im Internet dokumentiert. Das heißt, via Medien kann ein interessiertes Publikum schon mitgehen. Kommende Veranstaltungen setzen also angemessene Arbeitsergebnisse voraus. Derzeit sind wir mit folgenden Themen befaßt, um […] - [Archipelisches Denken](https://archipel.or.at/archipelisches-denken/): Wir sind im Kern drei Personen, die derzeit prägen, was diese Kulturformation sei und was das für unsere Praxis bedeutet. Ich teile diese Aufgabe mit Künstlerin Monika Lafer und Fotograf Richard Mayr. Daß unsere Kulturformation „Archipel: Forum für Kunst und Kultur“ heißt, hat mehrere Gründe. Einer davon liegt im Werk von Edouard Glissant, der ganz wesentlich herausgearbeitet hat, was mit „Archipelischem Denken“ gemeint ist. Für mich war Glissant eine wichtige Entdeckung, weil ich sehen konnte, wie das, was ich über einige Jahrzehnte aus der Vorstellung von eigenständiger Regionalentwicklung bezogen hab, in etlichen Aspekten auf einer ganz anderen Ebene stattfinden kann. […] - [Die Quest: Posenprobe](https://archipel.or.at/die-quest-posenprobe/): Ich bin mit Künstler Heinz Payer, einem versierten Psychologen, übereingekommen, daß wir zu einer Quest aufbrechen. Die klassische Heldenreise ist dem Thema Helden gewidmet. Klarerweise nicht, um ein herkömmliches Helden-Revival zu absolvieren, sondern um dieses Kostüm zu erkunden, diese Pose. Unser unmittelbarer Anlaß dazu ist das Augenmerk auf eine große Erzählung im Rahmen europäischer Mythologie. Der Kreuzweg. Ein einzelner Mensch fordert ein ganzes Imperium heraus, verzichtet dabei aber auf Gewalttägigkeit. Mehr noch, er liefert sich einem Maximum an Gewalt aus. Dennoch käme wohl kaum jemand auf die Idee, Jesus als Helden zu bezeichnen. Eine staunenswerte Geschichte. Dabei beschäftigt uns etwa […] - [Medienkompetenzen: Groß/Klein](https://archipel.or.at/medienkompetenzen-gross-klein/): Hier sehen Sie links Fotograf Richard Mayr, neben ihm Verlegerin Anita Keiper und schließlich ihren Produktionsleiter Robert Fimbinger. Wir haben allerhand zu bereden, was nicht bloß unser Buch angeht Ich muß es zur Kenntnis nehmen. Ein erdrückend großer Teil des Publikums sieht sich Web-Inhalte auf den winzigen Displays von Mobiltelefonen an. Ich habe mich lange gesträubt, das in mein Netzkultur-Engagement einzubeziehen. Da war es vor Jahren schon ein Umbruch, daß ich die Frame-Sets aufgegeben hab, um an HTML festhalten zu können. Ich nehme an, der vorherige Satz sagt den meisten Menschen gar nichts mehr. Egal! Es gibt einen Stand der […] ## Pages - [8. Mai 2026](https://archipel.or.at/8-mai-2026/): An jenem Freitag führen wir in der vormaligen k.k. Poststation Gleisdorfs (Hauptplatz 15) mehrere archipelische Arbeitsbereiche zusammen. Sie können dann ab 19:00 Uhr eine Ausstellung besuchen und einer Präsentation beiwohnen. Unter dem Titel „artgerecht“ gestalten wir die Zwischenstation in einem komplexen Prozeß, der quer durch das Jahr 2026 führt und einige Optionen für 2027 greifbar macht. Unser Motto: „Von der Gutenberggalaxis in den Cyberspace und zurück“. Der Angelpunkt ergibt sich aus einem Druckwerk. Das Booklet „Mini Fabula“ wird in mehreren Versionen herausgegeben, um der Vielfalt an Texten und Grafiken Raum zu bieten, von denen Ihnen unsere Credit List eine Vorahnung […] - [Was läuft?](https://archipel.or.at/was-laeuft/): Sie finden unter „Archipel 2026“ eine Art Gesamtübersicht, womit wir im „Archipel“ eben beschäftigt sind. Dabei geht es a) um den laufenden Prozeß und b) um die Arbeitsplanung für das laufende Jahr. Daraus ergeben sich konkrete Schritte nach außen, an ein Publikum gerichtet. Wir pflegen eine kollektive Wissens- und Kulturarbeit, die in autonomen Teilprojekten umgesetzt wird. Sie können bei Interesse schon einige Termine vormerken und heuer bevorzugte Themen im Auge behalten. Dazu ist die jeweilige Schlüsselperson genannt.) Veranstaltungen Projektarbeit Kontext Das Kulturforum „Archipel“ ist mit einigen anderen Formationen vernetzt, Dazu gehört vor allem die archipelische „Werkbank“ als Teil des „Austria-Forum“ […] - [Der archipelische Modus](https://archipel.or.at/der-archipelische-modus/): Wer sich mit Aktivitäten im Archipel einfinden, wer sich dafür engagieren möchte, läuft durch diese Frage eher ins Leere: „Wie kann man denn bei euch mitmachen?“ Es wird besser greifbar, wenn man sich selbst erst einmal ein wenig umsieht und kundig macht: „Was machen die im Archipel und wie läuft das? Wer macht dort was?“ Es zeigt sich nicht durch fragen, sondern durch beobachten, um dann vielleicht eine Idee einzubringen. Weshalb dieser Modus? Weil der Archipel kein Freizeitclub ist, von dem um Mitglieder geworben wird. Der Archipel ist eine Struktur für kollektive Wissens- und Kulturarbeit. Hier einige Links, die Ihnen […] - [Archipel 2026](https://archipel.or.at/archipel-2026/): Im Jahr 2024 kamen archipelische Vorhaben langsam in die Praxis, im Jahr 2025 haben wir uns mit einer lebhaften Community konsolidiert. Nun bringen wir den Archipel in sein drittes Ereignis-Jahr. Und jedes unserer Vorhaben ist ein in sich autonomes Teilprojekt, für das jeweils eine innerhalb des Projektes selbstgewählte Schlüsselperson die Verantwortung trägt. Denn wir zentralisieren nicht. Übrigens! Archipel-Members sind auch in der Welt der Bücher zuhause: - [Datenschutz](https://archipel.or.at/datenschutz/): Datenschutzbestimmungen Archipel – Forum für Kunst und KulturFlorianiplatz 8, 8200 GleisdorfE-Mail: office@archipel.or.at Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns, dem Verein Archipel – Forum für Kunst und Kultur, ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, TKG 2003). In diesen Datenschutzinformationen informieren wir Sie über die wichtigsten Aspekte der Datenverarbeitung im Rahmen unserer Website. 1. Verantwortlicher Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist der Kunstverein Archipel – Forum für Kunst und Kultur, Florianiplatz 8, 8200 Gleisdorf. Bei Fragen zum Datenschutz erreichen Sie uns unter der E-Mail-Adresse office@archipel.or.at. 2. Erhebung und Speicherung personenbezogener […] - [Impressum](https://archipel.or.at/impressum/): Archipel – Forum für Kunst und Kultur Florianiplatz 88200 Gleisdorfoffice@archipel.or.at - [Kontakt](https://archipel.or.at/kontakt/): Verwenden Sie für Anfragen entweder unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns direkt unter office@archipel.or.at - [Verein](https://archipel.or.at/verein/): Über uns Geschichte des Archipels Mitte 2023 begannen Gespräche für ein regionales Kulturprojekt im Zusammenhang mit der Nutzung eines leerstehenden Gleisdorfer Lagerhauses. Im Jänner kam der Begriff Archipel („Inselgruppe“) ins Spiel: Der Philosoph Edouard Glissant hatte diesen Begriff geprägt, er meint ein Beziehungsnetz mit verschiedenartigsten Orten. Im Fall des Gleisdorfer Archipels gilt das Lagerhaus nach seiner Adaptation als Platz für kulturelle Ereignisse, doch geht das Konzept weit darüber hinaus: Es gibt ein Netzwerk von Aktivitäten, die regional und überregional stattfinden.Eine Gruppe von Investoren tätigt eine Anschubfinanzierung für die ersten notwendigen Schritte bzw. Adaptierungsarbeiten am Gebäude.Das Kulturtrio Krusche, Lafer und Mayr gründete […] - [Aktuelles](https://archipel.or.at/) - [Global Styles](https://archipel.or.at/global-styles/): Global Styles Colors Fonts buttons This page previews Global Fonts and Colors for this Kit. Changes made in Site Settings will be displayed here. 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