Mini Fabula: Schichtwechsel

Montag. Regenwetter. Richard Mayr befindet sich grade auf der Strecke. Luis Siegl ordiniert in Jennersdorf. Nachdem die Textredaktion schon weit gediehen ist, werden die beiden Männer nun drangehen, die optische Gestaltung der Booklets zu präzisieren. Schichtwechsel. (Auf dem Foto links Richard Mayr, rechts Luis Siegl.)

Der Plan ist, daß die Publikation in wenigstens fünf Mutationen erscheint. Das jeweils gleiche Textkonvolut wird mit „Antworten“ von Kräften aus dem Bereich der bildenden Kunst versehen. So entfalten sich die Druckwerke.

Diese Stoffe werden dann auch in digitaler Version umgesetzt, also in die Telepräsenz geschoben. Es zeichnbet sich ab, daß Musik ebenso ins Spiel kommt. Außerdem gibt es eine begleitende Linie: „Echo“. Die Arbeit an diesem Booklet ist kollektive Praxis. Das führte natürlich auch zu Denkanstößen und Miniaturen, die nicht ins Booklet kommen, aber damit zu tun haben.

Durch die „Echo-Leiste“ ist Evidenz gegeben, weitere Entwicklungsschritte stehen aus. Das gilt auch für den Kernbereich, das Booklet selbst. Es wird 2026 sicher eine Ausstellung geben. Wir werden entsprechend weiterführende Verzweigungen debattieren.

Dabei gilt: Die reale soziale Begegnung ist das primäre Ereignis. Das Druckwerk bleibt primäres Medium. Aber wir können das einerseits durch Schritte im Realraum erweitern, anderseits durch digitale Werkzeuge im Web.

Außerdem haben wir begonnen, uns mit dem Wesen und den Möglichkeiten der „Künstlichen Intelligenz“ zu befassen, weil es da viel Klärungsbedarf gibt. Auch eine der Verzweigungen, mit denen wir uns im Rahmen von „Mini Fabula“ beschäftigen. Eine kollektive Praxis als Work in Progress.

Aus Krusches Redaktions-Schublade.
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