Die Krise und das Ensemble

Es ist ein interessantes Kräftespiel. Die Stadt Gleisdorf erlebt eine fundamentale kulturpolitische Krise. Dadurch kam es eben zu einigen Protestmomenten seitens der Zivilgesellschaft. Die Rathaus-Besatzung schweigt überwiegend.

Es scheint, als hätte kaum wer einen Plan, wie es nun genau weitergehen solle. Dabei besagt diese Krise ja bloß, daß eine Ära geendet hat und ein Punkt erreicht wurde, hinter den wir nicht zurückkehren können.

Freilich gibt es dabei auch allerhand Brösel und Scherben. Überraschung! So sind Krisen. Für uns gab es nach Corona nicht die Frage ob so eine Krise kommt, sondern wann sie kommt. (Hatten wir 2010 genau so schon einmal erlebt.) Daher haben wir vor rund drei Jahren begonnen, uns auf diese Situation inhaltlich, konzeptionell und strategisch vorzubereiten.

Dabei durchlief der „Archipel“ in seinem Werden sehr verschiedene Stadien. Ganz klar, denn wir mußten einiges erproben und manches verwerfen. Im Jänner des Jahres 2025 hätte niemand von uns gedacht, daß es im November derart krachen würde. Doch mit Jänner 2026 wußten wir, daß die kulturpolitischen Probleme Gleisdorfs den „Archipel“ nicht erschüttern werden.

Inzwischen war freilich schon zu hören, wie viel „Glück“ wir angeblich gehabt hätten. Pardon! Mit „Glück“ hat unser jetziger Status am allerwenigsten zu tun. Es war bisher eine Mischung aus sehr viel Arbeitszeit und den verschiedenen Kompetenzen höchst unterschiedlicher Personen; zuzüglich privater Mittel. (Diesen Modus kann ich wärmstens empfehlen!)

Erweiterung: Das aktuelle Ensemble

Geschichtsbetrachtung: Das Foto zeigt Richard Mayr im neuen „Kulturraum“.

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