Tanz und Fotografie

Anastasia Ferrer steht für die „Kompanie Ferrer“. Das bedeutet aktuell: „Vier Farben der Liebe“. Ein zeitgenössisches Tanztheater über Nähe, Macht und Emotion, dessen Rahmen die Vernissage zu einer Ausstellung mit Fotografien ist.

Da geht es nicht einfach um Kulisse. Auf der Bühne werden großformatige Arbeiten von Richard Mayr zu sehen sein. Es sind auch Gedichte von Karin Klug im Spiel und Heinz Payer hat die Proben als Maler begleitet.

Die Premiere findet am 19. April 2026 um 19:30 Uhr im Orpheum Graz statt. Die Geschichte: „In einem eleganten Gesellschafts-Foyer einer Fotoausstellung treffen drei Paare aufeinander, begleitet von zwei mysteriösen Figuren – einem Tänzer in schwarz und einer Tänzerin in Weiß. Jedes Paar ist in seiner individuellen Liebesbeziehung von einem archetypischen Muster – einer starken Emotion – geprägt, die zugleich farbcodiert ist und nach und nach in Rückblenden offenbart wird…“

Nach diesem Ereignis werden die Mayr’schen Fotografien im Gleisdorfer „Kulturraum“ gezeigt. Sie ergeben eine nächste Station in der Betrachtung unserer Geschichte der Fotografie. War der Auftakt („Licht 2.0“) einer Konfrontation von Malerei und Foto gewidmet, wird die zweite Folge zu einem ähnlichen Thema formiert. Das Bühnenbild war einst von der Malerei bestimmt, hinter der seit der Antike raffinierte Mechanik wirkte: „Deus ex machina“. Heute gehören Fotografie und Projektion dazu, gelegentlich sogar Filmsequenzen.

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