Unter dem Arbeitstitel „Tief gegründet“ planen die beiden Künstlerinnen eine kommende Ausstellung. Wahrnehmung, Verwurzelung und Tradition liegen dem Titel zu Grunde.
Die geplante gemeinsame Ausstellung war Anlass für ein erstes Treffen und Kennenlernen am Dienstag, 4. August 2026 in Gleisdorf beim Gasthaus Kirchenwirt mit dem Archipel Kunstverein. Bei einem Mittagessen, lernte man sich näher kennen. Musebrink war von der fundierten Arbeit des Archipels sichtlich angetan. Brandl hatte nicht zu viel versprochen.
Beide Künstlerinnen gaben Einblick in das geplante Vorhaben und die Räumlichkeiten der K&K Postgarage in Gleisdorf wurden in Augenschein genommen. Wie nicht anders erwartet, sind sie wieder einmal der perfekte Rahmen für die geplante Ausstellung.
Die künstlerische Basis der Künstlerinnen geschieht auf der Ebene der Wahrnehmung und des einlassen, tiefen Spürens der transformierenden Kräfte von Natur und Leben. Die Essenz der Kunst ist für beide nicht das Beschreiben dieser Kräfte. Es geht ihnen darum die Kräfte der Metamorphosen in ihre Kunst zu integrieren und auch den Betrachter zu diesen Prozessen in der Wahrnehmung einzuladen.

Es geht Ihnen um das Zusammenspiel verschiedener Formen der Kunst – wie ihrer gegenstandslosen Malerei, Fotografie, Literatur, Musikalischer Darbietung und einer Rauminstallation mit Projektion und Musik, in der der Besucher eingeladen wird, einzutauchen. Traditionen und Wurzeln unter einem interkulturellen Aspekt und ganzheitlich ausgelotet, spiegeln den tieferen Background des Kunstevents.
Auf diese Art wird dem Besucher ein Raum eröffnet, im Schauen Ruhe zu finden. Der Aspekt, dass nur Neues geschieht auf der Basis von friedlicher Begegnung, versteht sich quasi von selbst.

