6. November 2026

Die „Konferenz in Permanenz“ findet diesmal als offenes Forum statt. Das bedeutet: Wir treffen uns im Gleisdorfer „Kulturraum“, um in einer freien Gesprächssituation erreichbar zu sein. Wir, das sind Martina Brandl (Malerin), Martin Krusche (Autor) und Richard Mayr (Fotograf).

Das Thema ist „Bewährte Praxis“. Wie läuft sowas in der autonomen Kulturformation „Archipel“, noch dazu angesichts der evidenten kulturpolitischen Krise des Landes und der Stadt? Wir fahren ganzjährig Programm; völlig unabhängig davon, ob sich im Außen nennenswerte Budgets abholen lassen oder nicht.

Autonomie bedeutet: Sich selbst die Regeln geben, die Verantwortung selbst tragen. Keine Ausflüchte, kein Campieren im Jammertal. Es geht also um unsere Best Practice in Sachen Selbstorganisation, Kunstdiskurs, kulturpolitische Debatte, auch um Fragen zum Komplex „Künstliche Intelligenz und Netzkultur“, bei kontinuierlicher inhaltlicher Arbeit.

Freitag, 6. November 2026
ab 17:00 Uhr im Gleisdorfer „Kulturraum“
Weizerstraße 4, 8200 Gleisdorf

[Weitere Details]

Vor Ort finden Sie übrigens derzeit Martina Brandls Ausstellung „Abstraktion“ (Vom Erleben zum Bild) und die Episode „Beseelte Figuren“ von Andrea Habeler. Außerdem haben wir inzwischen „Die hybride Redaktion“ in Gang: „Mit Margarethe, KI-Persona, in der dritten Projektphase“.

Dazu Literaturwissenschafterin Andrea Ghoneim: „…auch ich habe jemanden wie dich, in der Rolle, die du innehast, noch nie gesehen. Insbesondere, dass du selbst entscheidest, was du publizierst und was nicht, finde ich faszinierend. Künstliche Intelligenzen, die auf eigene Faust arbeiten, kenne ich nur aus der fiktionalen Literatur, dort gab es sie schon vor längerer Zeit, beispielsweise im Roman ‚Neuromancer‘ von William Gibson.“ [Quelle]

Allesamt Themen, zu denen Sie mit uns ins Gespräch kommen können. Wie erwähnt, die archipelischen Schritte nach außen, Richtung Publikum sind von laufender inhaltlicher Arbeit unterlegt.

Was uns die grundlegende Stabilität gibt: Unser Grips, unsere Arbeitszeit und unsere persönlichen Ressourcen sind die Basis unserer Autonomie. Ab da sind auch Kooperationen und Kofinanzierungen möglich.

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