Scharfe Kontraste

Es gibt viele Arten, um sprichwörtlich über den Tellerrand hinauszuschauen. Das kann bedeuten: Geh einmal vor die Haustür! Das kann den Besuch einer völlig anderen Kultur bedeuten.

Richard Mayr, Obmann des „Archipel“, ist als Fotograf in der Wildnis erfahren, was bedeutet, er besucht manchmal sehr entlegene Plätze, die von Menschen eher gemieden werden. Er kann in überdies freier Natur mit großer Geduld auf wesentliche Momente warten.

Oder er widmet sich den Kräftespielen in Gemeinschaften, den Optionen städtischen Lebens, den Augenblicken besonderer Existenzen. Derzeit warten wir neugierig auf die Ergebnisse seiner aktuellen Reise. Eben kam ein erstes Mayr-Foto aus Papua-Neuguinea.

(Foto: Richard Mayr)

Das ist ein Stück der Erde, wo hunderte Ethnien zuhause sind, daher enorme Sprachenvielfalt herrscht, von den Eigenheiten der Natur ganz zu schweigen. Unmöglich, knapp zusammenzufassen, was das für eine Region ist.

Dieses ganz Andere zu beachten, solchen Kontrast wahrzunehmen, hilft ja sehr, auch den Blick auf die eigenen Belange zu verfeinern. So ist es ein Glücksfall für eine Kulturformation, wenn ihr laufendes Geschehen von solchen starken Impressionen mitgeformt wird.

Apropos laufendes Geschehen!
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