Konferenz in Permanenz

Jedes archipelische Vorhaben ist ein für sich organisiertes und autonomes Teilprojekt. Aber es wird vom Vorstand begleitet. Und wir achten darauf, mögliche Querverbindungen zwischen den Projekten zu stärken. Dabei geht es einerseits um inhaltliche Schnittstellen, andrerseits um das kluge Nutzen verfügbarer Ressourcen.

Als 2026er Hauptprojekt hat sich das von Luis Siegl initiierte Vorhaben „Mini Fabula“ etabliert. Hier zeigt sich seit dem Auftakt, daß es als eine Art Drehscheibe funktioniert, um die herum sich weiterführende Prozesse entfalten.

Wichtiger Fixpunkt: Die kommende Ausstellung mit ihrer Vernissage am 8. Mai 2026. Dazu ist im Web schon eine Dokumentationsleiste eingerichtet. Als nächster Schritt steht nun die Festlegung des Ausstellungstitels an. Das ist ein wenig komplex.

Dabei gestaltet Richard Mayr einen Ausstellungsteil mit Arbeiten zum geplanten Booklet, wozu ein Kreis von Kräften aus der bildenden Kunst eingeladen wurde. In Wechselwirkung dazu der Part von Martina Brandl, die Mitglieder ihres Teilprojektes „Aufgelegt!“ ins Spiel bringt.

Martina Brandl (links) und Monika Lafer

Überdies gibt es eine „elektronische Ebene“, da wir begonnen haben, mit Jürgen Kapeller („Art Challenge“) das Reich der sogenannten „Künstlichen Intelligenz“ zu erkunden. Ferner setzen Martin Krusche und Monika Lafer begleitende Schritte im Gleisdorfer „Zeit.Raum“. (Genau! Alle zwei Wochen eine neue Episode im Stadtzentrum.)

Damit zeigen wir unter anderem ein Wechselspiel zwischen Realraum und Cyberspace gemäß dem Konzept „Das erweiterte Buch“ (Die Extension), also eine Erweiterung der Gutenberggalaxis, ohne den Medientyp Druckwerk aufzugeben.

Richard Mayr plant übrigens für das zweite Halbjahr 2026 eine Ausstellung mit Werken von Fritz Pumm. Die Saison möchten wir schließlich mit einer Schau abschließen, die zusammenfaßt, wo der Archipel im vierten Arbeitsjahr angekommen ist.

Auf dem Einser-Foto: Jürgen Kapeller (l.inks) und Richard Mayr.

Die Links zu den erwähnten Teilprojekten

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