Archipelischer Dreisprung

Wir haben gerade mit „artgerecht“ eine sehr feine Ermutigung abholen dürfen. Malerin Martina Brandl hatte Lose ausgegeben, weil es für das Publikum einige Präsente gab.

Als 250 Lose draußen waren und Brandl keine weiteren mehr zur Verfügung hatte, kamen immer noch Menschen zu unsere Session. So wurde uns die Arbeit an der „1 von 3“ mit sehr viel Aufmerksamkeit und manchem Lob vergolten. Freilich machen wir gleich weiter. Das Schema:

  • 1 von 3, 08. Mai 2026, artgerecht: Ausstellung & Buchpräsentation (Mini Fabula)
  • 2 von 3, 03. Juli 2026, Böhmen liegt am Meer: Ausstellung
  • 3 von 3, 11. September 2026, Kummer • Stalzer • Pumm: Malerei und Objekte (Ausstellung)


Belesene Menschen erraten: die „2 von 3“ bezieht sich auf Ingeborg Bachmann. Was die „3 von 3“ angeht, sind nun mit Maler Fritz Pumm die grundsätzlichen Fragen geklärt. Ich hab schon sehen können, was da auf uns zukommt.

Fritz Pumm im „Kulturraum“ (Foto: Richard Mayr)

Das handelt von bildender Kunst auf der Höhe der Zeit, von raffinierten Arbeiten, die sehr gut den Themenrahmen erweitern, mit dem wir eben befaßt sind. Denn wir werden nicht nur die alte Poststation erneut bespielen. Auch in unserem „Kulturraum“ bereiten wir eine nächste Episode vor.

Während die kommenden Schritte in der Poststation von Richard Mayr kuratiert werden, ist im Kulturraum Martina Brandl bei der anstehenden Episode „Gravierend“ federführend. Das weist einerseits in aktuelle Versionen der Abstraktion, andrerseits in Richtung Anfänge, als Felsritzzeichnungen aufkamen und etwa zehntausend Jahre danach erste Malereien.

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