Als wir im Oktober 2025 beschlossen haben, das Projekt „Mini Fabula“ zu realisieren, war sehr bald klar, daß unsere Reise „Von der Gutenberggalaxis in den Cyberspace und zurück“ stattfinden werde.
Das heißt, ein großer Teil der Arbeit war Teleworking, aber unser Hauptinteresse galt den greifbaren Dingen. Telepräsenz bewährt sich freilich sehr, da wir abseits des Landeszentrums leben und die insgesamt 38 Kunstschaffenden teilweise durch größere Distanzen voneinander getrennt sind.
Texte wurden durchs Web verschickt, Grafiken digitalisiert, aber anläßlich der Session „artgerecht“ ging es für uns alle zurück in einen gemeinsamen Raum realer sozialer Begegnungen. Solch Erlebnisse sind unverzichtbar.
Nun die webgestützte Dokumentation, die freilich zu einem nächsten Ereignis wird, einem Netzkulturereignis. Auf diesem Weg wird neu erzählt, was gewesen ist, denn die Dokumentation reproduziert ja nicht, was wir live erlebt haben. Sie ist ein eigenes Narrativ, das an die Ereignisse anknüpft.

