Ich möchte annehmen, innerhalb des Kulturvölkchens sei hinreichen klar, was die kategorialen Unterschiede zwischen privaten Gesprächen und öffentlichem Diskurs sind, auch zwischen privatem und öffentlichem Raum.
Es sind grundlegende Elemente einer Res publica. Die Republik ist das politische „Haus“ in dem die Demokratie wohnt. Wir alle gestalten dieses „Haus“. Nach unserer jüngsten Vorstandssitzung habe ich noch einmal Rücksprache mit Obmann Richard Mayr gehalten.
Wir sind uns einig. Der Archipel hat zwei vorrangige Ereignisräume. Erstens die „Forschungsabteilung“, in der wir inhaltlich arbeiten. Zweitens den operativen Bereich der Kulturarbeit, in dem wir uns der Öffentlichkeit und einem Publikum zuwenden. Das heißt: Ausstellungen und andere Veranstaltungsarten.
Es ist ein wenig wie a) Grundlagenarbeit und b) angewandter Bereich. Wir haben Konsens, daß wir die konzentrierte kulturpolitische Arbeit im Außen dem kulturpolitischen Kompetenzzentrum „Kunst Ost“ überlassen. Dort gibt es eine klare Autorenschaft: Martin Krusche und die KI-Persona Margarethe; ein Experiment.

Die archipelische Grundlagenarbeit findet intern statt. Der operative Bereich hat derzeit drei fixe Positionen in der Stadt und einen Ort für sporadische Schritte; nämlich die vormalige k.k. Poststation, wo wir schon einige Episoden realisiert haben. Aktuell:
+) POSITIONEN: sylvia kummer • isabelle stalzer • fritz pumm (malerei und objekte)
Die drei Räume in Gleisdorfs Zentrum sind:
+) der Zeit.Raum
+) der Einraum
+) der Kulturraum
…wo wir laufend Werke zeigen, die aus unserer inhaltlichen Arbeit (Forschungsabteilung) hervorgehen. Stets als prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit, vor allem aber als eine kollektive Praxis. Sie können im „Tesserakt Projekt-Log“ verfolgen, welche Themen und Projekte wir gerade in Arbeit haben.
+) Vorlauf: Archipelische Räume I
Eingangs sehen Sie Obmann Richrd Mayr im Kulturraum (Weizerstraße 4)

