Wer sich für den steirischen Kulturbetrieb interessiert, kennt dieses Wort gewiß aus etlichen Zusammenhängen. Es ist Beschwörungsformel, Duftmarke, Ersatzhandlungs-Prädikat… Ach! Vernetzung ist kein Inhalt, sondern eine Methode. Man müßte sie nicht benennen, bloß praktizieren. Hier eine kurze Erläuterung.
Wir üben Vernetzung im Archipel nach innen und nach außen, um diverse Vorhaben voranzubringen und zu kommunizieren. Es sind allein die Vorstandsmitglieder grundverschiedene Personen mit ihren jeweils eigenen Interessent. Das will koordiniert sein.
Dazu kommt das Prinzip des autonomen Teilprojektes mit seiner Schlüsselperson. (Die Schlüsselperson muß kein Vorstandsmitglied sein.) Wir nutzen bloß wenige Kanäle, um all das zu kommunizieren und zu dokumentieren.
Hier, wo Sie sich gerade befinden, ist unser „Schaufenster“ eingerichtet. Dahinter haben wir auf einem anderen Server unsere „Werkbank“, wo gehobelt wird und Späne fliegen; nämlich im Austria-Forum.
Was Social Media angeht, zeigen wir uns im Facebook. Mehr mediale Breite haben wir bis heute nicht gesucht. Es geht uns darum, unser Publikum zu begleiten, nicht Follower-Maximierung zu betreiben.
Hinter den Kulissen sind wir mit sehr verschiedenen Formationen vernetzt. Das muß jetzt nicht gleich per Credit List rausgehängt werden. Es zeigt sich in unseren Projekten. Dann gibt es noch die Option der individuellen Unterstützung.
Ein Beispiel. Bei „Kunst Ost“, einer Partnerorganisation, findet man eine eigene Leiste zum „Archipel“. In diesem Sinn können auch andere „Unterstützunsgzonen“ auf anderen Websites entstehen. Eine nächste Option ist die „Nachbarschaftshilfe“.
Das bedeutet, wir betreuen die eine oder andere Leiste für jemanden, wo Webpräsenz aus eigenem Antrieb nicht oder noch nicht vorhanden ist. Das naheliegendste Beispiel ist jenes Konsortium, von dem Gleisdorfs vormaliges Lagerhaus zu einem Ort des Kulturgeschehens umgestaltet wird. Dafür haben wir eine Leiste aufgebaut, die unsere Aktivitäten mit Lagerhaus-Bezug deckt.
Oder Gleisdorfs alte k.k. Poststation, heute ein privates Anwesen, das gelegentlich der Kunst geöffnet wird. Wir haben dort schon einige Male gastiert. Das Besitzerehepaar ist selbst ohne Internet-Ambitionen. Daher pflegen wir aus Gefälligkeit derzeit (und bis auf weiteres) eine Internet- und Facebook-Präsenz.
Unser Motiv ist simpel: Was anderen gelingt, stärkt den Boden, auf dem auch wir vorankommen. Wenn alle Beteiligten von ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten auch für etwas andere einsetzen, gewinnt das kulturelle Leben und das geistige Klima eines Ortes, einer Region. (Jene, die bloß abholen, nichts beitragen, werden früher oder später von der Bühne verschwinden.)

