Status: April 2025

Ich meine, die große Sause bei Keiper war der „Abschluß-Ball“ unserer Gründungsphase. Der Archipel ist nun als oststeirische Kulturformation präsent, fährt Programm, hat auch das Zeug zur kulturellen Marke.

Unser Basiskonzept ist einfach. Es gibt ein Kern-Team, das den Lauf dieser Dinge beisammen hält. Da werden Kooperationen erprobt. Daraus können sich eigenständige Formationen entwickeln, die jeweils über eine Schlüsselperson mit dem Kern in Verbindung bleiben.

So läßt sich Autonomie sichern. Zugleich gibt es aber ein dezentrales Netz. Wir kombinieren Autonomie und Zugehörigkeit. Das sollte Stabilität bieten können. Die Bedingungen für so einen Weg: Paktfähigkeit und Inhalte, Inhalte, Inhalte.

Ich meine, das ist auch kulturpolitisch sehr relevant. Für eine Plauderpartie mit einer Art Kulturmanagement im Format „Seitenblicke“ werden vermutlich keine Sponsoren und keine Förderstellen Geld locker machen. Was das meint?

Fesch herumreisen, Veranstaltungen besuchen, sich dort fotografieren lassen und zwischendurch manchmal selbst einen Auftritt oder eine Ausstellung einstreuen, das wird keine Meriten ergeben, in die jemand investiert. Aber das geht allemal als Hobby-Konzept, wenn man die eigene Zeit und Reisespesen einsetzt.

Kann man machen! Wäre aber kein ausreichender Grund, etwas wie den Archipel in Gang zu halten. Wir haben derzeit einige Vorhaben in Arbeit, die sich eignen, eigenständige Teile zu werden, welche dann archipelisch zusammenwirken. Hier eine kleine Übersicht in alphabetischer Anordnung der Schlüsselpersonen.

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